Diakonie: Hilfe für Arigona muss Vorrang haben

Diakonie ist für Initiative von Bischof Bünker dankbar

Wien (OTS) - In der gestrigen ORF-Fernsehsendung "Im Zentrum" hat sich der designierte Bischof der evangelischen Kirche Dr. Michael Bünker besorgt gezeigt, dass es bis dato für das junge Mädchen Arigona Zogaj keinen Vorschlag für einen Raum der Sicherheit gibt und hat gemeinsam mit der Diakonie einen geschützten Ort angeboten.

Die Diakonie Österreich bietet mit dem Zentrum Spattstraße einen Ort an, an dem Arigona zu allererst Ruhe finden und zusätzlich professionelle Betreuung und Begleitung finden kann.

Der Diakonie Österreich ist für die Initiative von Michael Bünker dankbar, denn so Direktor Michael Chalupka " jetzt muss das individuelle Leid einer Jugendlichen, die unter großem psychischen Druck steht, vor allem anderen gesehen werden. Es ist unerträglich, dass bislang - nach mehr als fast zwei Wochen - dem jungen Mädchen kein Angebot gemacht werden konnte, um ihr Sicherheit zu bieten." Dr. Werner Gerstl, ärztlicher Leiter des Diakonie Zentrum Spattstraße betont, dass es notwendig sei, einen anonymen abgesicherten Ort anzubieten.

Michael Bünker hat Innenminister Günther Platter eingeladen, persönlich die Zusicherung zu geben, dass Arigona und ihre Mutter nicht von Abschiebung bedroht ist. Eine Antwort ist noch ausständig.

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