Liesingbach - SP-Valentin: "Politik der Stadt verantwortungsvoll, Panikmache ist abzulehnen!"

Niederösterreich hat Umweltunfall nicht gemeldet

Wien (SPW-K) - "Das ist eine bewusste Verunsicherung der Bevölkerung aus fadenscheinigen politischen Gründen", sagte heute SP-Umweltausschussvorsitzender Erich Valentin zu Aussagen der Gemeinderäte Maresch und Stiftner. "Tatsache ist: An der Liesing gab und gibt es keinen vertuschten Umweltskandal."

Statt "Räubergeschichten zu erzählen" sollten Maresch und Stiftner sich an die Fakten halten, so Valentin: "Fakt ist, dass durch einen Unfall, der sich in Niederösterreich ereignet hatte, Gülle in die Liesing gelangte. Eine aktuelle Information der niederösterreichischen Behörden an die Stadt Wien ist dabei unterblieben. Kollege Stiftner sollte bei seinen niederösterreichischen Parteifreunden nachforschen, warum dies unterblieben ist. Der Gülle-Unfall ist natürlich bedauerlich, daran trifft die Stadt Wien aber wirklich keine Schuld."

Die Gülle sei in einer einzigen Welle die Liesing hinuntergeflossen und habe lediglich Fische und Kleinstlebewesen kurzzeitig geschädigt: "Die erfolgreichen Revitalisierungsmaßnahmen am Liesingbach, in die Stadt Wien bisher rund 50 Mio Euro investiert hat, führten dazu, dass sich etwa die Kleinstlebewesen sehr schnell wieder im Liesingbach angesiedelt haben."

Bei dem von Stiftner angesprochenen Vorfall, als Farbe in die Liesing geriet, bestand laut den Experten der Wiener Berufsfeuerwehr keine Umweltgefährdung. "Anderes zu behaupten ist eine bewusste Panikmache und Irreführung der WienerInnen."

Den Mandataren Stiftner und Maresch sei ein Lokalaugenschein an der Liesing und die Lektüre der von unabhängigen Experten verfassten Monitoring-Berichte zum EU-Life-Projekt Liesingbach zu empfehlen:
"Die Liesing ist weder tot, wie Maresch behauptet, noch ist es nachzuvollziehen, dass Stiftner von ,angeblichen´ Revitalisierungsmaßnahmen spricht. Er sollte sich einmal selbst vom Erfolg dieses EU-Life-Projekts überzeugen. Dieser Erfolg ist nachgewiesen und äußerst erfreulich", so Valentin abschließend. (Schluss)

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