Pirker begrüßt historisches Gipfeltreffen zwischen Nord- und Südkorea

Europaparlament und EU tragen aktiv zum Friedensprozess bei

Brüssel, 4. Oktober 2007 (ÖVP-PD) "Das historische Gipfeltreffen zwischen dem Südkoreanischen Präsidenten Roh Moo-hyun und dem Nordkoreanischen Führer Kim Jong Il in Pyönyang ist ein großer Fortschritt auf dem Weg zu Frieden, Stabilität und Wohlstand auf der koreanischen Halbinsel. Aus Sicht der Europäischen Union wäre es überaus positiv, wenn der seit 1953 andauernde Waffenstillstand in einen permanenten Friedensvertrag übergeleitet werden könnte", sagte heute Dr. Hubert Pirker, ÖVP-Europaparlamentarier und Vorsitzender der Delegation des Europäischen Parlaments für die Beziehungen mit der Halbinsel Korea. "Die EU und das Europäische Parlament mit seiner Delegation haben sich stets als Brückenbauer und Vermittler zwischen beiden Staaten engagiert, um so vertrauensbildende Maßnahmen zu setzen. Dieses Engagement wird von beiden Seiten anerkannt und geschätzt. Auch bei meiner letzten Reise nach Nordkorea habe ich als Leiter der Parlamentsdelegation Zusagen im Rahmen des De-Nuklearisierungsprozesses bekommen, die von Seiten der Nordkoreaner bis jetzt eingehalten wurden", so Pirker weiter. ****

Jetzt sei es wichtig, dass die wirtschaftliche und politische Kooperation fortgeführt werde und die beschlossene und zugesagte De-Nuklearisierung tatsächlich umgesetzt werde. "Hier ist neben den beiden Staaten selbst auch die internationale Staatengemeinschaft gefordert, durch positive Maßnahmen entsprechend zu einer weiteren Stabilisierung beizutragen", forderte Pirker. "Nord- und Südkorea haben einen bedeutenden Schritt gesetzt, auch die Europäische Union muss diesen Willen zum Frieden jetzt weiter befördern, damit mehr Sicherheit für die gesamte Region erreicht werden kann."

Ende Oktober wird Pirker an der Spitze einer Parlamentsdelegation des Europäischen Parlaments erneut nach Pyöngyang reisen und dort an einem Wirtschaftsseminar teilnehmen. Weitere Stationen dieser Reise sind die südkoreanische Hauptstadt Seoul sowie Peking. Pirker wird dabei erneut mit den zuständigen Regierungsmitgliedern beider koreanischer Seiten so wie auch mit den Chefverhandlern der Sechsparteien-Gespräche zusammentreffen, damit sich Europa verstärkt einbringen kann und die De-Nuklearisierung tatsächlich vollzogen wird. "Wenn dieses Ziel erreicht ist, kann die Hilfe der EU auch über eine rein humanitäre Hilfe hinausgehen. Mit ihrer Arbeit und dem Einsatz des Europäischen Parlaments leistet die Europäische Union einen sinnvollen und spürbaren Beitrag auf außenpolitischer Ebene", so Pirker abschließend.

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