Missethon: SPÖ will die Gewerkschaft mundtot machen

Auch FSG-Vertreter für Dienststellenversammlungen in den Schulen

Wien, 4. Oktober 2007 (ÖVP-PK) „Dort, wo es ihr nicht in den Kram passt, will die SPÖ die Gewerkschaft mundtot machen“, ist ÖVP-Generalsekretär Hannes Missethon erschüttert vom fehlenden Demokratieverständnis der SPÖ. „Die Vorgehensweise Kalinas ist nicht mehr sozialdemokratisch sondern sozialistisch“, hält Missethon fest. ****

Im Umfeld des morgigen Weltlehrertages organisiert die Lehrergewerkschaft Dienststellenversammlungen an den Schulen, um
die Lehrer über die aktuelle Situation zu informieren. „Natürlich wird dabei auch zur Sprache kommen, dass Ministerin Schmied ihren Auftrag, die Klassenschülerhöchstzahl auf 25 zu senken, in zwei Drittel der AHS nicht erfüllt hat“, so Missethon. „Die SPÖ kann offenbar mit Kritik nicht umgehen. Mit dem holprigen Versuch, die Gewerkschafter zu denunzieren, verabschiedet sie sich aber auch von der Sozialpartnerschaft“, konstatiert der ÖVP-Generalsekretär.

Dem scheinbar schlecht informierten SPÖ-Bundesgeschäftsführer sei außerdem mitgeteilt, dass der Beschluss, Dienststellenversammlungen abzuhalten, von FCG und FSG-Lehrervertretern einstimmig gefasst wurde und auch die betreffenden Aussendungen gemeinsam verschickt wurden. Außerdem gibt es auch einen gemeinsamen Beschluss von FSG und FCG-Lehrergewerkschaftern, das differenzierte Schulsystem aufrecht zu erhalten. „Überall dort, wo sie nicht auf Parteilinie sind, sind Arbeitnehmervertreter der SPÖ nichts wert“, stellt Missethon fest. „Die SPÖ will ihre konzeptlose Einheits-Bildungspolitik ohne Rücksicht auf die Interessen der Eltern, Kinder und Lehrer durchsetzen. Gut, dass
sich auch die Fraktion Sozialdemokratischer Gewerkschafter vom SPÖ-Bundesgeschäftsführer keinen Maulkorb verpassen lässt und sich dem breiten Schulterschluss gegen die rote Drüberfahrer-Politik anschließt“, so Missethon abschließend.

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