ÖSTERREICH: Schlaff kassiert bei MDC-Deal zumindest 60 Millionen Euro

Auf Basis jetziger Daten muss TA 2010 über 400 Millionen erfolgsabhängig nachzahlen

Wien (OTS) - Die Telekom Austria (TA) hat zusätzlich zu den 1,05 Milliarden Euro Fixpreis mit den Verkäufern des weißrussischen Handy-Betreibers MDC eine "erfolgsabhängige Kaufpreiskomponente" vereinbart, die 2010 fällig wird. Die Summe richtet sich nach dem EBITDA (Ergebnis vor Abschreibungen). Laut der EBITDA-Prognose im aktuellen Businessplan würde der Gesamtkaufpreis knapp 1,5 Milliarden Euro betragen, schreibt die Tageszeitung ÖSTERREICH in ihrer morgigen Ausgabe unter Berufung auf Telekom-Kreise.

Das bedeutet: Die TA wird in drei Jahren zusätzlich gut 400 Millionen zahlen müssen. Dann macht auch Martin Schlaff, der als Türöffner für die TA fungierte, seinen hauptsächlichen Gewinn bei diesem Deal. Er hält bis 2010 noch 15 Prozent an der MDC und kassiert damit laut ÖSTERREICH mindestens 60 Millionen Euro.

Es kann aber auch mehr sein, wenn sich die Ergebnisse in Weißrussland noch besser entwickeln als jetzt erwartet. Auch wenn der Dollarkurs steigt (das gesamte Geschäft wird in Dollar abgewickelt), erhöhen sich die Aufzahlung für die TA auf Euro-Basis - und der Profit für Martin Schlaff, berichtet ÖSTERREICH.

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