Hofer: Gusenbauer und Molterer, der Gefangenenchor aus Nabucco

FPÖ-Kritik an Energiepolitik der Regierungsspitze, Gusenbauer setzt unsere Energieversorgung in den Sandkasten seiner Kindheitsträume, Molterer assistiert tatkräftig

Wien (OTS) - "Alfred Gusenbauers Gesprächspartner anläßlich der UNO-Vollversammlung in New York lassen nichts Gutes für die Zukunft unserer Energieversorgung erwarten", stellt FPÖ-Umweltsprecher NAbg Norbert Hofer fest. "Angesichts der drohenden Energiekrise in Folge der Ressourcenverknappung ist der Bereich Energiepolitik besonders sensibel. Er darf sich nicht auf unzuverlässige Partner und das internationale Spekulantentum stützen."

Hintergrund der Kritik Hofers sind die Aussagen des Kanzlers nach seinen Gesprächen mit Türken-Premier Erdogan, Investmentbanker George Soros, Joseph Stiglitz und der US-Investmentbank Goldman Sachs sowie deren Kooperationspartnern. Zur in der Türkei entspringenden und folglich von dieser kontrollierten Erdgas-Pipeline Nabucco meinte Gusenbauer, man werde mit Rußland weiterarbeiten, aus Gründen der Versorgungssicherheit jedoch vermehrt auf Diversifizierung setzen.

"Rationalisierung im Sinne vernunftgebotener, zukunftsfähiger Lösungen wäre der bessere Begriff gewesen", moniert Norbert Hofer. "Es geht heute um die massive Förderung der Erneuerbaren Energien und keinesfalls darum, eine Abhängigkeit durch eine andere auszutauschen. Sobald das energieexportierende Land, gleichgültig um welches es sich nach Gusenbauers Diversifizierungs-Phantasien handeln mag, selbst von Engpässen in der Energieversorgung betroffen sein wird, liegt ihm das Hemd selbstverständlich näher als die Hose und Österreich wird ein großes - heute noch vermeidbares - Problem haben."

Umwelt- und Energiepolitik würden von der großen Koalition nach wie vor sehr stiefmütterlich behandelt, so Hofer. Der energiepolitisch ahnungslose Kanzler und sein klimapolitisch unbedarfter Klimaschutzbeauftragter Wabl könnten den österreichischen Steuerzahler und Energieverbraucher mittelfristig teuer zu stehen kommen. Nicht eine gedeihliche Zukunft unserer Heimat stehe im Vordergrund ihres Wirkens, sondern Bilderberg-Freundschaften und internationalisierte Konzerninteressen.

Norbert Hofer: "Dass nun auch noch Vizekanzler Molterer mit dem sogenannten Nabucco-Koordinator Jozias van Aartsen zusammentrifft, setzt dem Irrlauf die Krone auf. Da in der diesbezüglichen Aussendung des Finanzministeriums angekündigt wird, der Vizekanzler stünde im Anschluß an das Treffen für Fragen zur Verfügung, hier vorab die bedeutsamste: Wer setzt Sie, Herr Molterer, dermaßen unter Druck, dass Sie österreichische Interessen verraten, wo immer Sie die Möglichkeit dazu haben?"

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