RFW-BO Amann zum Sozialpartnerpapier: Ausweitung der Arbeitslosenversicherung auf Erwerbstätige bis zum 60. Lebensjahr wird entschieden abgelehnt!

Kosten für älter Arbeitsnehmer dürfen nicht erhöht werden!

Wien (OTS/RFW) - Die Vorschläge der Sozialpartner zur Verbesserung der Arbeitsmarktes sind aus Sicht des RFW Schnellschüsse, die leicht nach hinten hinaus gehen können, so der RFW-Bundesobmann und freiheitliche Wirtschaftssprecher im Vorarlberger Landtag, KO Ing. Fritz Amann, in einer ersten Reaktion.

Amann dazu: "Es ist zwar lobenswert, dass sich die Sozialpartner Gedanken über die Jugendbeschäftigung sowie die Behebung des Facharbeitermangels machen. Wenn aber am Ende der Reise als Finanzierung die Ausweitung der Arbeitslosenversicherung auf 60. Jahre steht, dann wird das vom RFW entschieden abgelehnt. Die Fehler der Vergangenheit nun auf dem Rücken der älteren Arbeitnehmer auszutragen, ist weder sozial noch betriebswirtschaftlich nachvollziehbar. Anstatt Anreize für die Unternehmen zu schaffen, ältere Erwerbstätige zu beschäftigen, werde diese nun wieder zur Kasse gebeten, was die Einstellung erfahrener Mitarbeiter uninteressant macht."

Den Vorstoß der Sozialpartner verstehe er nicht, schließlich sollte auch dort bekannt sein, dass aufgrund der Demografie, Betriebe in Zukunft auf das Wissen und Können älter Fachkräfte zurückgreifen müssen. Durch das Senioritätsprinzip in der Lohngestaltung sind diese Leute ohnehin schon sehr teuer, was sich auch speziell bei den Lohnnebenkosten auswirkt. Daher hat man als Anreiz für die Betriebe, die Beiträge zur Arbeitslosenversicherung ab dem 56. Lebensjahr gestrichen, weil diese Personen von Gesetzeswegen ohnehin unkündbar gewesen sind. Daher ist eine Anhebung auf 60. Jahre nicht nachvollziehbar. Damit werden nur die Lohnnebenkosten drastisch erhöht und schon wieder systemwidrig verwendet, was vom RFW entschieden abgelehnt wird, so der RFW-Bundesobmann und Wirtschaftssprecher, KO Ing. Fritz Amann, abschließend. (Ende)mb

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