Gusenbauer: Kindergeld jetzt noch moderner und flexibler

Kindergeld neu und Mehrkindzuschlag: Weitere Maßnahmen, die Österreich noch kinderfreundlicher machen

Wien (SK) - Mit der heute im Ministerrat beschlossenen Reform des Kindergelds werde dieses noch "moderner und flexibler" und entspreche so auch den vielfältigen Lebenssituationen der Familien, so Bundeskanzler Alfred Gusenbauer am Mittwoch im Pressefoyer nach dem Ministerrat. Neben dem 30+6- sowie dem 15+3-Modell, gebe es nunmehr auch die Möglichkeit, das Kindergeld 20+4 Monate zu beziehen. Zusammen mit dem Mehrkindzuschlag für Familien mit drei und mehr Kindern, die nunmehr erhöhte Familienbeihilfe bekommen, sei das reformierte Kindergeld ein weiterer Beleg dafür, dass die SPÖ-geführte Regierung viele Maßnahmen setzt, um Österreich noch kinderfreundlicher und der Bevölkerung "Mut zum Kind zu machen", so Gusenbauer. ****

Die heute beschlossene zusätzliche Flexibilisierung des Kindergelds sei auch ein "Ergebnis aus der guten Diskussion im Begutachtungsverfahren", unterstrich der Bundeskanzler. Festzuhalten sei weiters, dass mit der Mehrkindstaffel nunmehr eine "gute und sozial gerechte Lösung" vorliegt, so Gusenbauer. Auch mit dem ab 1.1.2008 geltenden Kindergeld neu habe die SPÖ-geführte Regierung einen "sehr guten Schritt" getan, der Österreichs Kinderfreundlichkeit weiter ausbaut, so der Bundeskanzler.

Facharbeiter: Erste Priorität hat die Ausbildung der eigenen Arbeitskräfte

Gegen eine völlige Öffnung des Arbeitsmarkts sprach sich Gusenbauer aus, der festhielt: "Nach Österreich können jene als Arbeitsmigranten kommen, die wir brauchen. Eine völlige Öffnung vor 2011 ist jedenfalls abzulehnen." Und es sei völlig klar, dass die "erste Priorität" in der Ausbildung und Qualifizierung der heimischen Arbeitskräfte liegt, ergänzte Gusenbauer. Erst wenn es trotz Ausbildung heimischer Kräfte immer noch einen Facharbeitermangel gebe, ergehe eine diesbezügliche Einladung an die neuen Mitgliedstaaten, ihre Facharbeiter zu schicken. Der Bundeskanzler betonte auf Nachfrage weiters, dass für die Zeit von 2009-2011 zu beachten sei, dass Österreich "hier nicht mehr allein entscheiden kann". Weitere Entscheidungen hingen hier von einer Einigung mit der EU ab, so Gusenbauer abschließend. (Schluss) mb

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Tel.: 01/53427-275,
Löwelstraße 18, 1014 Wien, http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSK0006