FP-Mühlwerth: Lehrerstreik nicht auf dem Rücken der Schüler austragen

Wien, 03.10.2007 (fpd) - Dieselben Lehrer, die seinerzeit gegen
die Stundenkürzungen demonstriert haben, nehmen unseren Kindern nun wieder Schulstunden weg, indem sie streiken, kritisiert heute die Schulsprecherin der FPÖ-Wien vor dem Hintergrund der laufenden Debatte.

Dass die Gesamtschule eine "Schnapsidee" ist, hat die FPÖ immer wieder öffentlich verlautbart. Viele Fachleute sind sich einig, dass der Schulerfolg nicht von der äußeren Organisation abhängt. Dass gerade in Wien viele Schüler mit mangelnden Deutschkenntnissen sitzen, die nach 9 Schuljahren weder ausreichend Lesen und Schreiben können, ist bekannt und daran wird auch die Gesamtschule nichts ändern, so Mühlwerth.

Bildungschancen hängen nicht davon ab, ob es eine Gesamtschule oder ein differenziertes System gibt, sonder einzig und allein vom Bildungs- und Leistungswillen der einzelnen Schüler und deren Eltern. Die Arbeitsbedingungen der Lehrer sind tatsächlich verbesserungswürdig, allerdings ist der Entfall von Stunden, um Dienststellenversammlungen abzuhalten und das eigene Wollen wieder einmal auf dem Rücken der Schüler auszutragen, der falsche Weg, meint Mühlwerth abschließend. (Schluss)paw

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