Posch zu Stadlbauer: Sachliche Auseinandersetzung gefordert

ÖVP will an Fristenreglung nicht rütteln

Wien, 03. Oktober 2007 (ÖVP-PD) „Eine sachliche Auseinandersetzung ist mit den SPÖ-Frauen anscheinend nicht möglich.“ Anders kann die Presseaussendung der SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin Bettina Stadlbauer nach Meinung von Monika Posch, Generalsekretärin der ÖVP-Frauen nicht, gewertet werden. ****

Der ÖVP die Objektivität grundsätzlich abzusprechen, ist bestenfalls populistisch und in keiner Sachfrage, schon gar nicht bei Themen wie der Abtreibung, sinnvoll. „Woher nimmt Stadlbauer das Wissen, dass die Beratung, die die ÖVP im Auge hat, nicht objektiv ist?“, wundert sich Posch. „Darüber gemeinsam zu diskutieren, wäre vermutlich zielführender.“

Es kann nach dieser Stadlbauer-Aussendung nur angenommen
werden, dass die SPÖ absichtlich Teile des ÖVP-Perspektivepapiers nicht zur Kenntnis nimmt, sonst hätte Stadlbauer auch sehen müssen, dass in dem dementsprechenden Kapitel auf Seite 15 die Perspektivengruppe einleitend feststellt: „Damit haben wir die Fristenregelung grundsätzlich außer Streit gestellt und daran wird auch heute nicht gerüttelt!“

„Ganz augenscheinlich kennt Bettina Stadlbauer keine ÖVP-Frauen, sonst könnte sie nicht befürchten, dass diese nur Moraltheologie unter dem Motto: ‚Sex in der Ehe und dann zur Fortpflanzung’ im Sinn hätten, oder sie will bewusst verunglimpfen“, befürchtet die Generalsekretärin der Frauenbewegung.

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