Klement: Tierschutztag sollte den EU-Verantwortlichen zu denken geben

FPÖ verlangt statt hohler Lippenbekenntnisse seriöse Tierschutzmaßnahmen seitens der EU

Wien (OTS) - Für FPÖ-Tierschutzsprecher NAbg DI Karlheinz Klement steht gelebter Tierschutz in den Sternen des EU-Banners. "Substantiellen Tierschutz gibt es innerhalb der EU nur auf dem Papier", so Klement. "Die an Marktgesetzen und dem Dogma des freien Warenverkehrs orientierte R-EU-alität lässt leider keinen Platz für Rücksichtnahmen auf unsere Mitwesen."

Es sei der blanke Hohn, wenn Eurokraten das Wort Tierschutz in den Mund zu nähmen, gleichzeitig aber tierquälerische Endlostransporte mit dem Steuergeld der Europäer subventionierten. "Nutztiere werden in enge Sattelschlepper gepfercht und unter katastrophalen Bedingungen über Tausende Kilometer durch Europa gekarrt. Nur damit baltische oder polnische Tiere dann in Mitteleuropa geschlachtet und zum Beispiel als österreichische Qualitätsware verkauft werden können. Das ist Betrug am Konsumenten und die bewusste Inkaufnahme unsäglichen Tierleids", so der FPÖ-Tierschutzsprecher.

Nicht viel anders verhalte es sich mit der geplanten Neuausrichtung des Chemikalienrechts Reach, das nach Expertenmeinung zu einem sprunghaften Anstieg von Tierversuchen führen könnte. "Der Umgang mit den Schwachen und Wehrlosen zeigt den moralischen Zustand einer Gesellschaft", so Klement. "Naturentfremdung und fehlende Mitgeschöpflichkeit führen zu einer neuen Form der Barbarei, die von der EU massiv gefördert wird. Nutztiere sind keine Ware, sondern empfindsame Lebewesen. Was wir ihnen antun, tun wir über den Konsum ihrer Produkte letztlich uns selbst an. Alleine aus diesem Grund sollten wir den abgenützten Begriff des Tierschutzes wieder mit Leben erfüllen und endlich Maßnahmen ergreifen, um Tierleid zu verhindern, wo es nur geht."

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