FSG-Frauen im ÖGB begrüßen Flexibilisierung durch Novelle zum Kindergeld

FSG-Frauenvorsitzende Vondrasek fordert weiterhin eine Ausweitung der Zuverdienst- und Arbeitszeitgrenze in Sinne gut qualifizierter Frauen

Wien (FSG/vida) - "Der Einsatz von Frauenministerin Doris Bures
hat sich gelohnt - vielen Frauen und jungen Eltern werden die Neuerungen beim Kindergeld sehr entgegenkommen", begrüßte die FSG-Frauenvorsitzende im ÖGB, Elisabeth Vondrasek, am Mittwoch in Wien die Novelle zur Flexibilisierung des Kindergelds, die heute im Ministerrat beschlossen wurde. "Besonders erfreulich ist, dass sich der neue 24-monatige Kindergeld-Bezugrahmen mit der Karenzdauer - bis zum 2. Geburtstag des Kindes - und dem damit verbundenen Kündigungsschutz nun deckt", unterstrich Vondrasek, die auch Frauenvorsitzende in der Gewerkschaft vida ist. ++++

Der Kompromiss zum Kindergeld bringe damit nun drei Wahlmöglichkeiten beim Bezugsmodell. Eine Einschleifregelung trage dafür Sorge, dass bei der Überschreitung des Einkommenslimits zukünftig nur mehr der überschrittene Betrag zurückgezahlt werden müsse, sagte Vondrasek weiter.

Der heutige Beschluss im Ministerrat sei der Erfüllung der Forderung der ÖGB-Frauen zum Kindergeld einen großen Schritt entgegengekommen: "Der einzige Wermutstropfen dabei ist aber, dass die Zuverdienst- und Arbeitszeitgrenze nicht ausreichend genug ausgeweitet wurde", merkte Vondrasek an und bekräftigte: "In dieser Angelegenheit werden wir nicht locker lassen. Wir werden weiter versuchen, Familienministerin Kdolsky davon zu überzeugen, dass dies eine weitere sinnvolle Maßnahme zur Verbesserung der Kindergeldregelung ist".

Die Ausweitung der Zuverdienst- und Arbeitszeitgrenze sei gerade deswegen so wichtig, weil insbesondere gut qualifizierte Frauen daraus Vorteile gewinnen könnten, ergänzte Vondrasek: "Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie würde damit leichter werden. Denn derzeit überschreitet diese Gruppe von Frauen oft die Einkommensgrenze für den Kindergeldbezug."

FSG, 3. Oktober 2007 Nr. 55

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