Rauch-Kallat: ÖVP erteilt Gefährdung von Leben eine klare Absage

Schutz von Leben muss Priorität haben – Abtreibung darf nicht als Geburtenregelung gesehen werden

Wien, 03. Oktober 2007 (ÖVP-PK) „Die ÖVP als Familienpartei bekennt sich zum ungeborenen Leben genauso wie zum geborenen Leben, aber eine strafrechtliche Verfolgung von Frauen oder die Änderung der Fristenregelung ist kein Thema“, betont die Chefin der ÖVP-Frauen Maria Rauch-Kallat zur Kritik der SPÖ. Auch das ÖVP-Perspektivenpapier hat erneut klar gemacht, dass an der derzeitigen Fristenregelung von der ÖVP nicht gerüttelt wird. Es ist jedoch legitim, über den Lebensschutz nachzudenken und Abtreibung nicht als Mittel der Geburtenregelung anzusehen, was auch Vizekanzler Molterer in einer Stellungnahme zum Papst-Besuch betonte. ****

Die Maßnahmen, die die Fristenregelung begleiten, sollen einen Schutz und Hilfe für betroffene Frauen darstellen, bekräftigt Rauch-Kallt. Wie etwa die Trennung von dem beratendem und abtreibendem Arzt oder, dass es eine verpflichtende Bedenkzeit zwischen der Beratung und dem Eingriff des Schwangerschaftsabbruchs geben soll. „Wir wollen ein ‚Ja’ zum Kind erleichtern und eine kinderfreundliche Gesellschaft gewährleisten und einer Verunsicherung von betroffenen Frauen entgegenwirken“, schließt die ÖVP-Frauenchefin.

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