VP-Hoch: ÖVP-Erfolg für Flächenwidmung Maurer Lange Gasse 136

Schlechtes Gewissen bei SP-Deutsch?

Wien (OTS) - "Nach monatelangem Hin und Her zwischen den Mietern
der Wohnhausanlage Maurer Lange Gasse 136, der SPÖ und einer Wohnbaugenossenschaft, in dem die ÖVP die Mieter und Anrainer der Maurer Lange Gasse 136 tatkräftig unterstützte, wird es jetzt doch keine Aufstockung der Wohnhäuser geben", zeigt sich ÖVP Wien Planungssprecher LAbg. Alfred Hoch erfreut.

Hinterfragenswert in diesem Zusammenhang sei aber, so Hoch, die Vorgehensweise der SPÖ, insbesondere von SP-Gemeinderat Deutsch im Planungsausschuss am heutigen Mittwoch. Zeitgleich mit Eröffnung der Sitzung wurde ein Abänderungsantrag der SPÖ präsentiert, in dem von der Aufstockung der Gebäude plötzlich abgegangen wird, obwohl Änderungen des Flächenwidmungsplanes seitens der SPÖ bisher immer kategorisch ausgeschlossen wurden. Ein geänderter Flächenwidmungsplan zum Abänderungsantrag wurde zudem erst auf Anfrage ausgehändigt.

Auf Einwand der ÖVP, der betreffende Akt sei mit Ende November 2006 (!!!!!) datiert und warum erst jetzt die Abänderung käme ohne die anderen Fraktionen vorab zu informieren, wurde mit Zeitknappheit und der angeblichen Bürgerbeteiligung begründet. Die Umfrage unter den Mietern hat übrigens im August geendet. "Wahr ist vielmehr, dass das engagierte Vorgehen der Mieterinitiative und seitens der ÖVP ebenso wie der daraus resultierende mediale Druck zu einem Einlenken der SPÖ geführt haben dürften. Auch ein offenbar schlechtes Gewissen bei Kollegen Deutsch wird in dieser Frage eine entscheidende Rolle gespielt haben", meint VP-Planungssprecher Hoch.

"Ich freue mich jedenfalls für die Mieter, dass sich deren Engagement für die Beibehaltung ihrer Wohnqualität ausgezahlt hat. Die ÖVP wird die nun vorgelegte Flächenwidmung genau prüfen, ob auch tatsächlich die gemachten Zusagen eingehalten und Ungereimtheiten ausgeräumt wurden. Im Ausschuss hat die ÖVP wegen der bedenklichen Vorgehensweise der SPÖ vorerst gegen die geänderte Flächenwidmung gestimmt", schließt Hoch.

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