Umfrage unter AbsolventInnen der Tourismusschulen Salzburg - Aktuelle Bauvorhaben der Tourismusschulen

Spitzenruf der Tourismusschulen bestätigt

Salzburg (OTS) - Eine aktuelle Umfrage unter den AbsolventInnen
der Tourismusschulen Salzburg mit den drei Standorten Kleßheim, Bischofshofen und Bad Hofgastein bestätigt den Weltruf der WK-Bildungseinrichtungen sowie ihre Bedeutung als moderne und zeitgemäße Ausbildungsstätte für den Tourismus: Knapp 70% der AbsolventInnen sind als Fachkräfte in der Tourismusbranche tätig, fast 80% würden die Tourismusschulen Salzburg wieder besuchen.

Die Tourismusschulen der Wirtschaftskammer Salzburg wurden vor mehr als 60 Jahren von der Wirtschaft für die Wirtschaft gegründet. "Die Tourismusschulen Salzburg genießen auf der ganzen Welt hohes Ansehen. Die Schulen sind für ihren Praxisbezug, das hoch qualifizierte Lehrpersonal und die Orientierung an aktuellen Trends und den Ansprüchen der Wirtschaft bekannt. Ihre Bedeutung für den Wirtschaftsstandort Salzburg ist enorm - dies wird in der aktuellen Studie einmal mehr eindeutig bestätigt", sagt KommR Julius Schmalz, Präsident der Wirtschaftskammer Salzburg.

Investitionen an den Schulstandorten notwendig

Die ausgezeichnete Ausbildung an den Tourismusschulen Salzburg hat auch zu einem kontinuierlichen Anstieg der SchülerInnenzahl geführt. Gerade starteten über 1.200 Schülerinnen und Schüler in das neue Schuljahr, mehr als je zuvor in der 60-jährigen Geschichte der Tourismusschulen Salzburg. Um die hohe Ausbildungsqualität weiterhin garantieren zu können, sind auch bauliche Investitionen an den Schulstandorten notwendig. "Die Wirtschaftskammer Salzburg hat -jeweils mit Unterstützung der gesamten Wirtschaft und einstimmigen Beschlüssen - in der jüngsten Vergangenheit mehrere größere Investitionen durchgeführt, etwa den Um- und Ausbau des Grand Park Hotels, dem Praxisbetrieb der Tourismusschulen Bad Hofgastein", informiert Schmalz.

Die aktuelle Investition betrifft den Schulstandort Bad Hofgastein. "Die Modernisierung der Tourismusschulen Salzburg in Bad Hofgastein ist eine weitere Investition der Wirtschaftskammer Salzburg in die südlichen Bezirke des Bundeslandes Salzburg und sichert den Schulstandort Bad Hofgastein ab", betont der WKS-Präsident. "Wie die Umfrage beweist, geben die Schülerinnen und Schüler den Tourismusschulen Salzburg bereits jetzt Bestnoten. Wir wollen das Niveau auch in Zukunft halten. Die Investitionen sind damit vor allem Investitionen in bestqualifizierte Facharbeiter", so Schmalz.

Repräsentative Umfrage unter 208 AbsolventInnen

Die Befragung unter den AbsolventInnen der Tourismusschulen Salzburg wurde von der Wirtschaftskammer Salzburg in Auftrag gegeben und von der Forschungsabteilung des Studiengangs Innovation und Management im Tourismus der Fachhochschule Salzburg durchgeführt. In der Zeit von Juni bis Juli 2007 wurden dafür 208 AbsolventInnen der Jahrgänge 1997, 2002 und 2005 telefonisch zu ihrem beruflichen Werdegang und der Zufriedenheit mit ihrer Ausbildung an den drei Schulstandorten Kleßheim, Bischofshofen und Bad Hofgastein befragt.

"Es handelt sich dabei um eine repräsentative Umfrage", betont FH-Prof. Dr. Roman Egger, Leiter der Forschungsgruppe Tourismus: "Es wurden Absolventinnen und Absolventen aller Ausbildungsformen und aller Standorte gleichsam in die Befragung involviert, um eine aussagekräftige Streuung zu gewährleisten. Die Antwort der Probanden wurde während des Telefonates von den Interviewern direkt online erfasst und mittels eines Statistikprogramms ausgewertet", erklärt Egger. "Auffallend waren die durchwegs positiven Rückmeldungen", so der Leiter der Forschungsgruppe: "Der überwiegende Teil der Befragten war mit der Ausbildung sehr zufrieden!"

Ausbildung entspricht Bedürfnissen der Wirtschaft

"Die Umfrage hat deutlich gemacht, dass die Tourismusschulen Salzburg punktgenau für die Bedürfnisse der (Tourismus-)Wirtschaft ausbilden", sagt Dr. Manfred Pammer, WKS-Dir.-Stv. und Geschäftsführer des Vereins Tourismusschulen Salzburg. "Besonders erfreulich ist, dass 70% der Absolventinnen und Absolventen nach wie vor im Tourismus tätig sind", sagt der stellvertretende WKS-Direktor. Von den 70% im Tourismus Tätigen arbeitet der überwiegende Teil (rund 76%) in der Hotellerie und/oder der Gastronomie. Von den restlichen 30% der AbsolventInnen sind viele in anderen adäquaten Dienstleistungsbranchen wie Handel, Banken, Versicherung etc. tätig.

12,5% der Beschäftigten sind im Top-Management angelangt, 40,5% im mittleren Management und rund die Hälfte hat keine Führungsverantwortung im Unternehmen. "Dieses ausgewogene Verhältnis bestätigt die Tourismusschulen und ihre verschiedenen Ausbildungsformen: Hier wird für alle Einsatzbereiche im Unternehmen ausgebildet", hebt Pammer hervor.

"Die Umfrage bestätigt die Tourismusschulen Salzburg auch als Kaderschmiede für den heimischen unternehmerischen Nachwuchs: Knapp ein Drittel (29,23%) der Absolventinnen und Absolventen ist im elterlichen Betrieb beschäftigt", so der Geschäftsführer des Vereins Tourismusschulen Salzburg. Deutlich wird diese Rolle auch, wenn man den Arbeitsort der AbsolventInnen betrachtet: Mehr als die Hälfte (51,6%) der AbsolventInnen sind im Bundesland Salzburg tätig, jeder zehnte Absolvent ist international (weltweit) tätig.

80% würden Ausbildung wieder wählen

"Knapp 80% der Befragten würden die Tourismusschulen Salzburg wieder besuchen - ein Spitzenwert im Vergleich zu anderen Tourismusschulen in Österreich", führt Pammer weiter aus: "Die Tourismusschulen der Wirtschaftskammer Salzburg liegen hier weit über dem Durchschnitt!" Zum überdurchschnittlich guten Abschneiden der Tourismusschulen Salzburg tragen auch die Lehrinhalte und die Ausstattung der Schulen bei: "Mehr als 80% der Absolventinnen und Absolventen sehen ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Theorie und Praxis. Dies bestätigt den Ausbildungskurs der Tourismusschulen Salzburg", sagt der stellvertretende WKS-Direktor. Mit einem Mittelwert von 2,04 (Schulnotensystem) schneidet auch die technisch-räumliche Ausstattung der Tourismusschulen Salzburg gut ab.

Investitionen am Standort Bad Hofgastein

Ein hohes Ausbildungsniveau und eine ständig steigende Nachfrage verlangen entsprechende Adaptierungen an den Schulstandorten. "Am Schulstandort in Bad Hofgastein wurde heuer mit 320 Schülerinnen und Schülern eine absoluter Höchststand erreicht", sagt Dr. Maria Wiesinger, Direktorin der Tourismusschulen Salzburg in Bad Hofgastein: "Auch aufgrund dieser erfreulichen Entwicklung sind dringend bauliche Maßnahmen erforderlich."

"Seit dem Schuljahr 1995/96 werden - neben der Hotelfachschule -zwei neue Schultypen an der Tourismusschule Bad Hofgastein geführt:
die fünfjährige Höhere Lehranstalt für Tourismus und die vierjährige Skihotelfachschule. Seit dem Schuljahr 1999/2000 hat die Tourismusschule in Bad Hofgastein damit den Höchststand an geführten Klassen, nämlich zwölf, erreicht", so die Direktorin. Bis Beginn des Schuljahres 2009/2010 sollen durch sechs zusätzliche Klassenräume insgesamt elf Stammklassen geschaffen werden.

"Damit könnten vor allem auch eine Straffung der ausgedehnten Unterrichtszeiten erwirkt, die Pausen- und Pendlerproblematik entschärft und die Ausbildungssituation und Zufriedenheit unserer Schülerinnen und Schüler sowie unserer Lehrenden weiter verbessert werden", ist Wiesinger zuversichtlich. Vorgesehen ist außerdem der Bau einer eigenen Turnhalle. "Bisher musste der Sportunterricht in anderen Sporthallen durchgeführt werden, was besonders die Schülerinnen und Schüler der Skihotelfachschule trifft", so die Direktorin.

Mädcheninternat wird neu gebaut

Neu gebaut wird auch das Mädcheninternat, das derzeit im "Rheinischen Hof" und im "Lehrerwohnhaus" untergebracht ist. Im März/April 2007 hat dazu ein europaweiter Architektenwettbewerb stattgefunden, an dem sich 43 Architekten unter anderem aus Frankreich, Deutschland, Portugal, den Niederlanden und Österreich beteiligt haben. Als Siegerprojekt wurde der Vorschlag der Architekten Fasch und Fuchs, Wien, von einer aus Fachpreisrichtern (Architekten) und Sachpreisrichtern (Vertreter des Bauherrn) bestehenden Jury gekürt. Das erweiterte Präsidium der WKS hat die Freigabe der weiteren Planungsarbeiten am 18. September 2007 einstimmig beschlossen. Die geschätzten Kosten des Bauvorhabens belaufen sich auf rund 7,2 Mill. Euro. Dankenswerterweise hat auch das Land Salzburg bereits seine Unterstützung zugesichert.

1,75 Mill. Euro werden zudem in die Sanierung des Altbestandes investiert. Diese gliedert sich im Wesentlichen in zwei Teilbereiche:
die Außensanierung und die Innenanpassungen. "Für den Schulstandort Bad Hofgastein bedeuten diese Investitionen eine weitere Qualitätssteigerung. Wir können damit noch besser den Ausbildungsansprüchen der heutigen Zeit gerecht werden und die bestmöglichen Fachkräfte für die Zukunft ausbilden", ist Wiesinger sicher.

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