Strache: Gefahr des Islamismus wird weiterhin fahrlässig unterschätzt

FPÖ sieht angesichts der Enthüllungen zum versuchten Anschlag auf die US-Botschaft dringenden Handlungsbedarf für den Innenminister

Wien (OTS) - "Wir sind haarscharf an einem katastrophalen Terroranschlag vorbeigeschrammt, der zahlreiche Opfer gefordert und in der internationalen Berichterstattung ein unrühmliches Licht auf unsere Sicherheitsbehörden geworfen hätte", stellt FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache fest. "Wenn auch gottlob nichts passiert ist, muss doch etwas passieren, und zwar im Ressort des Innenministers."

Es könne nicht angehen, so Strache, dass die vom radikalen Islamismus ausgehende Gefahr nach wie vor verharmlost werde und die nicht minder radikalen Propagandisten des längst gescheiterten Multikulturalismus um Toleranz gegenüber Menschen werben, die uns lieber heute als morgen in die Luft jagen wollen.

"Nach Berichten der heutigen Kronen Zeitung hat der Rucksackbomber aus der Wiener Boltzmanngasse im Auftrag eines amtsbekannten islamistischen Fundamentalisten gehandelt. Beide Männer stammen aus Tuzla in Bosnien, der eine gilt als streng nach den Suren des Koran lebender Fundamentalist, der andere als psychisch labil. Dass der gemeinsame perfide Plan erst kurz vor seiner Ausführung gescheitert ist, beweist die unzureichende Aufmerksamkeit der Behörden. Wer unser Gesellschaftssystem nicht akzeptiert und dazu seine Gewaltbereitschaft bekundet, hat in Österreich nichts verloren. Er muss solange unter Beobachtung gestellt werden, bis er unser Land -möglichst rasch - verlässt."

In der Wohnung des Attentäters hätten sich Pakete mit Plastiksprengstoff gefunden, er sei offenbar bereits Ziel geheimdienstlicher Ermittlungen gewesen, berichtet der FPÖ-Bundesparteiobmann. "Um so weniger ist zu verstehen, dass er ohne Kenntnis der Behörden den Kontakt zu seinem offenkundigen Auftraggeber halten und beinahe ein folgenschweres Blutbad anrichten konnte. Unsere Forderung an den Innenminister lautet deshalb, sich nicht länger den Sand multikultureller Unschuldsbeteuerungen in die Augen streuen zu lassen, sondern endlich nach dem Primat des Schutzbedürfnisses der Bevölkerung zu handeln, das heißt, Radikal-Islamisten zu erfassen, zu observieren und ehest möglich auszuweisen."

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