Frauenberger: Arbeitszeitgrenze muss weiterhin Forderung bleiben

Weitere Flexibilisierung bringt deutliche Vorteile

Wien (OTS) - Die Wiener Frauenstadträtin Sandra Frauenberger begrüßt die von den Koaltionsparteien getroffene Einigung zur Neuregelung des Kinderbetreuungsgeldes. Die zusätzliche Variante, wonach Familien die Möglichkeit haben sollen, 20 + 4 Monate ein Kinderbetreuungsgeld von 624 Euro zu beziehen, bringe notwendige zusätzliche Flexibilisierung und auch weitere Anreize, Väter verstärkt in Karenz zu bringen. "Ich bedaure aber, dass die ÖVP der Möglichkeit einer Arbeitszeitgrenze als Kriterium für den Kindergeldbezug nicht zugestimmt hat. Damit wird auf eine wichtige Maßnahme, die Frauen den Wiedereinstieg nach der Kinderbetreuung erleichtern würde, verzichtet. Eine Arbeitszeitgrenze muss daher auch im Hinblick auf die Evaluierung des Kinderbetreuungsgeldes Forderung bleiben.", so Frauenberger am Mittwoch.

Wie gerade die Erfahrungen der vergangenen Monate zeigten, habe das von der letzten Bundesregieung entwickelte Kinderbetreuungsmodell vor allem Chaos in der Umsetzung erzeugt und zuwenig Spielraum für eine partnerschaftliche Teilung der Kinderbetreuung wie auch für einen zufriedenstellenden Wiedereinstieg für Frauen geboten. Mit dem nun vorliegenden Modell werden vor allem wesentliche Flexibilisierungsmöglichkeiten gegeben, die hinsichtlich verstärkter Väterkarenz deutliche Signale sind. "Mit einer Arbeitszeitgrenze als zusätzliche Wahlmöglichkeit, könnte der Wiedereinstieg aber auch für besser verdienende Frauen leichter gestaltet werden. Darüber hinaus wäre es auch für Väter noch leichter in Karenz zu gehen bzw. für Familien die Zeit der Kinderbetreuung leichter finanzierbar. Wenn das Kinderbetreuungsgeld mit kommenden Jänner evaluiert werden soll, dann sollten diese Gesichtspunkte dabei auch eine Rolle spielen", unterstreicht Frauenberger abschließend. (Schluss) koi

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