Faymann: Klare Verschärfungen im Sinne der Verkehrssicherheit kommen

Verschärfungen bei 0,5 Promille-Grenze, bei Handytelefonieren am Steuer und Geschwindigkeitsüberschreitungen

Wien (SK) - "Es ist eine klare Verschärfung und ich bin den Verkehrssicherheitsexperten dankbar, dass es so schnell zu einer Lösung gekommen ist", betonte Verkehrsminister Werner Faymann am Mittwoch vor dem Ministerrat zur Einigung über eine Novelle des Führerscheingesetzes. So werde bei einer Überschreitung der Promillegrenze von 0,5 bis 0,8 Promille beim ersten Mal eine Strafe und Nachschulung fällig, beim zweiten Mal folge ein Führerscheinentzug. Ebenso werden die Strafen bei Telefonieren mit Handy am Steuer von 25 auf 50 Euro erhöht, Geschwindigkeitsüberschreitungen um 30 km/h werden zukünftig mit 72 Euro geahndet - damit in Zukunft auch ausländische Temposünder belangt werden können. ****

Faymann betonte, dass nun das Parlament am Zug sei, diese neuen Regelungen umzusetzen. "Wenn wir uns etwas wünschen können, dann wäre das, dass die Regelungen mit 1. Jänner in Kraft treten können", so Faymann. Außerdem werde er einen "ernsthaften Versuch" starten, in Zukunft bundeseinheitliche Regelungen bei Verkehrsstrafen durchzusetzen. "Dazu werde ich mit den Landeshauptleuten Gespräche führen, auch wenn klar ist, dass das eine schwere Aufgabe sein wird", so Faymann abschließend. (Schluss) js

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