Strache: Straffällig gewordene Asylwerber sind umgehend auszuweisen

FPÖ sieht Asylmissbrauch als wesentlichen Faktor steigender Kriminalitätsraten

Wien (OTS) - Der medial zur Staatskrise aufgebauschte Fall jener kosovarischen Familie, die teilweise abgeschoben wurde und deren Tochter mit Selbstmord droht, falls ihre Angehörigen nicht nach Österreich zurückkehren dürfen, ist für FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache symptomatisch.

"Wie sich im Zuge der ausführlichen Berichterstattung herausstellt, soll nicht nur ein Sohn der Familie wegen versuchter gefährlicher Drohung rechtskräftig verurteilt worden sein", erklärt Strache. "Auch gegen den Vater und andere Familienmitglieder sollen laut Medienrecherchen Strafverfahren anhängig sein. Hier zeigt sich wieder einmal die tatsächliche Problematik unseres unausgegorenen Asylrechts in ihrer ganzen Tragweite."

Wenn jemand Asyl aufgrund drohender Verfolgung in seinem Herkunftsland begehre, sollte man eigentlich meinen, dass er sich üblicherweise den Gesetzen des Gastlandes entsprechend benehme, so Strache. Schließlich sitze ihm stets die Angst im Nacken, in jenes Land zurückkehren zu müssen, in dem er sich an Leib und Leben bedroht fühlt. "Aber Scheinasylanten und Personen, deren Lebenslauf den Aufenthaltstitel Asyl nicht rechtfertigt - wie im Fall der zu Medienikonen stilisierten kosovarischen Familie - haben offenbar nichts zu befürchten und werden zu einem inakzeptabel hohen Prozentsatz straffällig. Die diesbezüglichen Statistiken sind unzweideutig und stellen einen klaren Zusammenhang zwischen Asylmissbrauch und der Neigung zu kriminellen Handlungen her."

Es sei deshalb unumgänglich, das allzu großzügige österreichische Asylrecht im Sinne des Schutzes der Bevölkerung und der eigentlichen Substanz des Begriffs Asyl - als Schutz auf Zeit - zu überarbeiten. "Wer Hilfe braucht, wird unsere Hilfe erhalten", so der FPÖ-Bundesparteiobmann. "Wer aber im Kielwasser des Asylrechts als getarnter Zuwanderer oder Kriminalitätstourist zu uns kommen möchte, dem ist die Tür zu weisen, noch ehe er unser Land betritt. Wir würden auf diese Weise nicht nur sehr viel Geld sparen, das heute in die Betreuung von Scheinasylanten und aus deren Reihen hervorgehenden Häftlingen fehlinvestiert wird. Vor allem bliebe vielen Österreichern das Schicksal erspart, zu Opfern von unsere selbstgefährdende Toleranz ausnützenden Tätern zu werden." Das absurde Gutmenschen-Theater, das jetzt allenthalben in den Medien aufgeführt werde, sei definitiv gegen die Interessen der Österreicher gerichtet.

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