Wlodkowski: Weiterbildung hilft bäuerlichen Betriebserfolg zu sichern

Ländliches Fortbildungsinstitut und Landwirtschaftskammern als Top-Anbieter

Bad Ischl/Wien (OTS) - "Für unsere Bäuerinnen und Bauern sind eine gediegene Aus- und eine ständige Weiterbildung entscheidend für den Erfolg ihrer Betriebe. Österreichs Landwirtschaft verfügt über ein attraktives Ausbildungssystem sowie ein kompetentes Beratungsangebot in den Landwirtschaftskammern, das hervorragend ergänzt wird durch die Angebote des Ländlichen Fortbildungsinstituts (LFI). Ziel all dieser Bemühungen sind Bauern, die die Herausforderungen aktiv annehmen und dabei auf Bildung und Know-how setzen. Nur so können sie dem steigenden Wettbewerbsdruck, den ein immer freierer Markt auf ihre Höfe ausübt, standhalten, und zudem jene Chancen nützen, die neue Märkte in den Bereichen Lebensmittelspezialitäten, Dienstleistungen oder nachwachsende Rohstoffe bieten", erklärte heute Gerhard Wlodkowski, Präsident der LK Österreich, anlässlich des "Bad Ischler Dialogs", bei dem die Sozialpartner eine österreichische Gesamtstrategie für lebenslanges Lernen erarbeiten.

"Eine Bildungslandschaft ohne lebensbegleitendes, lebenslanges Lernen ist wie eine einspurige Autobahn. Unser Ziel ist jedoch ein breiter Bildungshighway mit möglichst vielen Zu- und Abfahrten", sind sich die Chefs von Landwirtschaftskammer, Wirtschaftskammer, Arbeiterkammer und Gewerkschaftsbund einig. Sie haben Vorschläge zu diesem Thema erarbeitet und konzentrieren sich dabei auf die Bereiche "Governance von Bildung", "Schule", "Berufsbildung", "Weiterbildung" sowie "Hochschulen".

Umfassende Bildung notwendig

"Eine umfassende Bildung und Qualifikation ist die wichtigste Grundlage wirtschaftlicher, sozialer und gesellschaftlicher Sicherheit für den Einzelnen und für die Entwicklung des ländlichen Raumes. Daher stehen der erleichterte Zugang zur allgemeinen und beruflichen Bildung sowie die Öffnung und Verbesserung der Qualität der Bildungssysteme im Mittelpunkt der Bemühungen", erläuterte Wlodkowski. "Wir wollen, dass in Zukunft noch mehr Landwirte an Weiterbildungsveranstaltungen teilnehmen, das LFI bietet dafür maßgeschneiderte Angebote. Einen ersten Erfolg unserer Bemühungen sehen wir im Anstieg der Teilnehmerzahlen im LFI von 2004 auf 2007 um mehr als 50%", berichtete der Präsident.

"Berufliche Erwachsenenbildung ist als Teil des Lernprozesses zu sehen, der bereits vollzogene sowie kommende Veränderungen in Wirtschaft und Gesellschaft begleitet. Zentrale Aufgabe der Bildungsarbeit für bäuerliche Betriebe im ländlichen Raum ist es, den Einzelnen zu befähigen, Werte des Lebens zu erkennen, Hilfen und Strategien sowohl wirtschaftlicher als auch menschlicher Art zu erarbeiten, damit jeder zu selbst verantworteten Entscheidungen und Handlungen finden kann", unterstrich Wlodkowski.
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