Rotes Kreuz zu Abschiebung: "Aus humanitärer Sicht sehr bedenklich."

Bleiberecht für Asylwerber bei Verfahrensdauer von mehr als fünf Jahren.

Wien (Rotes Kreuz) - Aus humanitärer Sicht sehr bedenklich bezeichnet der Präsident des Österreichischen Roten Kreuzes (ÖRK), Fredy Mayer, heute die Abschiebung im Fall der in Oberösterreich lebenden Familie Zogaj aus dem Kosovo. "Die Familie befindet sich seit so vielen Jahren aufgrund zu langer Dauer des Asylverfahrens in Österreich", so Mayer. "Dass sie gut integriert ist, beweist die Welle der Solidarität ihrer Mitbürger."
Das Rote Kreuz fordert, dass im Einzelfall der Integrationssachverhalt ermittelt und bei allen asylbehördlichen, fremdenpolizeilichen und aufenthaltsbehördlichen Maßnahmen berücksichtigt wird. Darüber hinaus fordert das ÖRK ein Bleiberecht für gut integrierte Asylwerber, jedenfalls bei einer Verfahrensdauer von mehr als fünf Jahren.

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