ÖSTERREICH: Konflikt um Parteiakademie zwischen FPÖ und Stadler beigelegt

Vergleich: Stadler tritt als Akademie-Präsident ab, Mitglieder müssen FPÖ-Mitglied sein

Wien (OTS) - Wien. Der Machtkampf um die Freiheitliche Parteiakademie ist entschieden: Laut Informationen der Tageszeitung ÖSTERREICH (Mittwochausgabe) wurde ein "Generalvergleich" zwischen der FPÖ-Spitze und dem aus der Partei ausgetretenen Abgeordneten Ewald Stadler fixiert. Zentraler Punkt der Einigung, die noch diese Woche der Vereinsbehörde übermittelt wird: Akademie-Präsident Stadler scheidet sofort aus allen Funktionen der Bildungseinrichtung aus. Er wird nur noch seine Vortragstätigkeiten bis zum Ende der Legislaturperiode aufrechterhalten und für die Restabwicklung einzelner Projekte zuständig sein. Darunter fällt auch die Vorbereitung eines Treffens mit befreundeten internationalen Rechtsparteien, berichtet ÖSTERREICH.
Der Streit drehte sich neben dem Zugriffsrecht auf die Fördertöpfe der Akademie vor allem um deren Statuten: Ewald Stadler hatte durchgesetzt, dass auch Nicht-FPÖ-Mitglieder - wie er selbst - dem Verein beitreten können. Das ist mit dem aktuellen Vergleich vom Tisch. Jene Parteifreien bzw. Stadler-Getreuen, die sich der Akademie angeschlossen haben, sollen sogar zum Austritt bewogen werden, hat ÖSTERREICH erfahren. Noch offen ist, was mit jenem Bildungsinstitut passiert, dass die FPÖ-Spitze als kurzfristige Konkurrenz zu Stadlers Akademie neu aufgebaut hat. Das wahrscheinlichste Szenario laut FPÖ-Insidern: Die Einrichtungen werden fusioniert.

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