- 02.10.2007, 19:51:47
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Glawischnig zu Kindergeld: Kniefall der SPÖ
Reform geht an der Frauen-Sache vorbei
Wien (OTS) - "SP-Ministerin Bures hat sich ihre Kernforderungen
wegverhandeln lassen", analysiert die Grüne Vizechefin Eva
Glawischnig die Kindergeld-Einigung der Koalition. All jenen Frauen,
denen durch Nachwuchs ein Karriereknick drohe, werde durch das
Festhalten an der starren Zuverdienstgrenze, nicht geholfen.
"VP-Ministerin Kdolsky hat sich zuletzt mit ihrer frauenfeindlichen
Haltung durchgesetzt." Auch bei den Alleinerzieherinnen habe Bures
den Kürzeren gezogen. "Die beiden Alternativmodelle bringen Frauen
ohne Partner nichts", kritisiert die Grüne. Schließlich halte die ÖVP
auch an der Zweiklassen-Gesellschaft für Kinder fest. "Subsidiär
Schutzbedürftigen steht weiterhin keine Leistung zu. Und das kommt
ausgerechnet von der Partei, die auch in ihrem Perspektivenkatalog
Kinder ganz groß schreiben will. Aber für die ÖVP sind eben nicht
alle Kinder gleich viel wert", bemerkt Glawischnig bitter.
Insgesamt bedauert die stv. Grünen-Sprecherin, dass "die Chance,
einen wirklich großen Wurf zu landen, nicht nur ausgelassen, sondern
absichtlich ignoriert wurde". Der SPÖ attestiert Glawischnig einmal
mehr Führungsschwäche. "Weiterhin gilt: Wo Gusenbauer-Regierung
draufsteht, ist ÖVP-Politik drin."
Rückfragehinweis:
Die Grünen, Tel +43-1-40110-6707, presse@gruene.at
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