- 02.10.2007, 18:21:35
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Gusenbauer: "Gehe mit großem Optimismus in die Fußball-Europameisterschaft"
Sportminister Gusenbauer kündigt verstärkte Förderung für Kooperation von Vereinen und Schulen an
Wien (SK) - "Ich gehe mit großem Optimismus in die
Fußball-Europameisterschaft 2008", so Bundeskanzler und Sportminister
Alfred Gusenbauer im Gespräch mit Österreichs Fußball-Teamchef Josef
Hickersberger mit dem Titel "Spiel.Kultur" anlässlich der
Präsentation des Buches "Europameister: Österreich - und andere kühne
Fußballfan-Träume". Die EURO 2008 sei ein "Jahrhundertereignis, bei
dem Österreich in der internationalen Auslage steht", so Gusenbauer,
der Teamchef Hickersberger großes Vertrauen aussprach: "Ich habe zu
niemand größeres Vertrauen als in Josef Hickersberger, dass er es gut
hinkriegt." Der Sportminister kündigte mit Blick auch auf die Zunahme
der Zivilisationskrankheiten der Kinder an, dass "ab nächstem Jahr
verstärkt Kooperationen zwischen Sportvereinen und Schulen gefördert
werden". So sollten Klubs gerade an ganztägigen Schulformen Sport
anbieten und für die Trainerstunden staatliche Förderungen erhalten.
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Die verstärkte Förderung der Kooperation von Vereinen und Schulen
diene dazu, nicht nur "das Bewegungsproblem an Schulen zu lösen,
sondern auch das Nachwuchsproblem für den Sport anzugehen", so
Gusenbauer im von Johann Skocek ("Standard", Sport) launig
moderierten Gespräch mit Teamchef Hickersberger. Durch die Förderung
sei es den Vereinen zudem möglich, Trainer adäquat zu entlohnen, die
für die nötige Professionalisierung sorgen, ergänzte Gusenbauer mit
Blick darauf, dass der "Weg von schulischer Bewegung zum
Wettkampfsport ein kurzer ist".
Er sei "Zeit seines Lebens Fußball-Anhänger gewesen", bekräftigte
Gusenbauer, der unterstrich, dass Fußball die "höchstorganisierte
Form des Mannschaftssports" sei. Überhaupt sei der Fußball ein
"Massenfaszinosum", der nicht nur eine Welle an Emotionen auslöse,
sondern auch Menschen und Länder zusammenbringe. Der Sport biete
"enorme Integrationskraft und große Aufstiegsperspektiven", betonte
Gusenbauer die soziale Dimension des Fußballs. Von zentraler
Bedeutung sei es, dass die Österreicher hinter der Mannschaft stehen,
dass die spielstarken verletzten Spieler gesunden, und dass es - nach
Ende der Klubspiele - genügend Zeit für die Nationalelf gebe, sich
vorzubereiten. Der Sportminister verwies mit Blick auf
vorangegangenen Europameisterschaften auch darauf, dass "die
Leistungen in der Vorbereitungsphase nichts mit dem Auftreten der
Mannschaft bei der EURO zu tun haben". Gusenbauer bekräftigte auch
nochmals sein Vertrauen in den Teamchef: "Entweder er kann es, oder
es bringt sonst niemand zusammen."
Hickersberger - EURO 2008 ist außergewöhnliches Ereignis, bei
dem wir die Unterstützung aller brauchen
Die EURO 2008 sei ein "außergewöhnliches Ereignis, wo wir
Begeisterung auslösen können. Wir sind am Ball - und das ist die
große Chance auch für unser Land. Dafür brauchen wir eine positive
Stimmung für den Fußball und die Unterstützung aller", unterstrich
Teamchef Hickersberger. Es sei aber auch "entscheidend, dass alle
ÖsterreicherInnen das Gefühl haben, dass jeder einzelne Spieler auf
dem Feld sein Bestes gibt". Wenn die "Mannschaft alles gibt", könne
die österreichische Nationalelf durchaus "für Überraschungen sorgen",
zeigte sich Hickersberger zuversichtlich.
Service: Claus Farnberger, Gerald Simon: Europameister: Österreich
- und andere kühne Fußballfan-Träume. 256 Seiten, Molden, 2007. Ca.
Euro 19,90. (Schluss) mb
Rückfragehinweis:
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