- 02.10.2007, 13:43:02
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Wasserglas des Lebensministeriums gewinnt den Adolf Loos - Staatspreis für Design 2007
Umweltminister Pröll freut sich über höchste österreichische Auszeichnung im Bereich Design
Wien (OTS) - Wie heute in der offiziellen Pressekonferenz zum
Adolf Loos Staatspreis Design bekannt gegeben wurde, erhält das
Wasserglas in Kombination mit dem Weinglas von Miki Martinek den
Adolf Loos - Staatspreis für Design 2007. Das Projekt bekommt damit
einen der begehrten drei Staatspreise für Design, die von einer
internationalen Jury ausgewählt wurden. Das ist auch eine große
Anerkennung für den Auftraggeber Lebensministerium, der gemeinsam mit
der Künstlerin und der Österreichischen Vereinigung für das Gas- und
Wasserfach (ÖVGW) das Wasserglas entwickelt hat. Umweltminister Pröll
sieht darin einen eindeutigen Beweis, dass aus der öffentlichen
Verwaltung innovative Impulse ausgehen, die sogar in der Kunst- und
Designszene höchste Auszeichnungen erzielen können. Einmal mehr steht
damit auch die Ressource Wasser im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit.
Dies teilt das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft,
Umwelt und Wasserwirtschaft mit.
Das Trinkwasserglas mit dem Produktnamen "europe" wurde für die
österreichische EU-Präsidentschaft im 1. Halbjahr 2006 entwickelt und
sollte auf die Bedeutung des (Trink-) Wassers in Österreich und
darüber hinaus hinweisen. Mit der Aufschrift "Trinkwasser Österreich"
sollte in aller Schlichtheit, aber auch in aller KIarheit und Stärke
auf die äußerst günstige Position Österreichs hinsichtlich
Trinkwasser und Wasser generell aufmerksam gemacht und ein bewusster
Umgang damit angeregt werden.
Eine internationale Jury wählte nun aus 249 Einreichungen in der
Kategorie "Produktgestaltung/Konsumgüter" das Projekt der innovativen
Gläser-Serie "Wein & Wasser" für den mit 7.000 Euro dotierten Adolf
Loos Staatspreis Design 2007 aus. In Österreich bedeutet das die
höchste Auszeichnung für vorbildliche Produktgestaltung. Die Jury
begründete ihre Entscheidung vor allem mit der Verbindung von
Innovation und traditionellen Formen: "Die ruhige Gestaltung und
formale Reinheit, welche gut zu Wein und Wasser passt, machen die
starke Aussagekraft dieser Produktdesigns aus. Originell ist die
Übersetzung von herkömmlicher Pressglasware in edle, mundgeblasene
Stücke. Der Mattdruck beziehungsweise die Ätzung der grafischen
Elemente wirken nicht störend, sondern bedeuten im Gegenteil eine
Aufwertung der Gläser, die sich wohltuend von Beispielen mit billigen
(Werbe-)Aufdrucken abheben. Reizvoll ist auch der augenfällige
Österreich-Bezug."
Dass die Intention, ein wichtiges Anliegen künstlerisch
umzusetzen, auch eine internationale Jury überzeugt hat, ist für das
Lebensministerium eine hohe Anerkennung. Darüber hinaus wurde mit
Miki Martinek erstmals eine Frau zur Staatspreisträgerin gekürt. Auch
generell zeichnete sich beim heurigen Staatspreis die erfreuliche
Entwicklung ab, dass Frauen in der vermeintlichen Männerdomäne
"Design" auf dem Vormarsch sind. Dies ist besonders im
Nachwuchsbereich sichtbar: Alle Hauptpreise in den
StudentInnenkategorien gingen an Designerinnen.
Die Staatspreise werden morgen von den auslobenden Stellen
Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit, Bundesministerium für
Unterricht, Kunst und Kultur, der Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien und
Design Austria im Museum Moderner Kunst in Wien vergeben. Alle
preisgekrönten und ausgezeichneten Projekte des Adolf Loos
-Staatspreises für Design sind darüber hinaus von 4. Oktober bis 8.
November 2007 im designforum im Museumsquartier zu sehen. Die
Leistungsschau österreichischen Designs geht dann auf die
internationale Bühne zur "Design Korea 2007’" in Seoul sowie Anfang
nächsten Jahres ins Designzentrum Nordrhein-Westfalen nach
Deutschland.
Fotos der heutigen Pressekonferenz sind unter
www.diejungs.at/staatspreis.htm abrufbar.
Rückfragehinweis:
Lebensministerium
Pressestelle
Tel.: (++43-1) 71100 DW 6703, DW 6823
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