FP-Blind: Skandalöse Zustände beim Fahrscheinumtauschen

Stundenlange Wartezeiten in Erdberg unzumutbar

Wien, 02-10-2007 (fpd) - Noch immer sind in den Geldbörseln der Wiener Zehntausende alte Fahrscheine vorrätig, die noch ihres Umtausches harren. Die Wiener Linien scheint das jedoch nicht anzufechten. Die vergleichsweise sozial kalkulierten aber nicht mehr gültigen Fahrscheine sind nur noch in der Zentrale der Wiener Linien in Erdberg umzutauschen, wo die Fahrgäste stundenlange Wartezeiten auf sich nehmen müssen, kritisiert der Wiener FPÖ-Gemeinderat Kurth-Bodo Blind und fordert, dass der Umtausch bei allen Vorverkaufsstellen erfolgen kann.

Eine schier unüberblickbare Schlange von über 220 genervten Umtauschwilligen sorgte gestern in Erdberg dafür, dass lautstarke Unmutsäußerungen über das miserable Kundenservice durch die Gänge der Beamtenburg hallten. Zuerst schnalzen die Wiener Linien mit Hilfe der SPÖ die Öffis-Preise in schwindelnde Höhen, um dann den Umtausch der alten Fahrscheine offenbar mit Absicht zur Tortur zu gestalten. Für die FPÖ ist klar, dass der Umtausch ab sofort kundenfreundlicher bei allen Vorverkaufsstellen möglich sein muss, schloss Blind. (Schluss)am

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