• 02.10.2007, 11:28:48
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AUVA unterstützt die ÖAMTC-Flugrettung (+ Foto)

Hochmodernes Monitoring für Christophorus-Ärzte

Wien (OTS) - Mit zwei mobilen Intensivstationen im Gesamtwert von
35.000 Euro unterstützt jetzt die AUVA die ÖAMTC-Flugrettung. Mit
diesem hochmodernen - nur 2,1 kg schweren - Gerät ist eine
vollständige Patientenüberwachung während des Transportes möglich.
"Je umfassender die Primärversorgung der Patienten ist, umso
erfolgreicher verläuft naturgemäß die Weiterbehandlung in den
Krankenhäusern", beschreibt der ärztliche Direktor der AUVA, Hartmut
Pelinka, die Gründe für das Engagement. Im Vorjahr brachten die
Christophorus-Notarzthubschrauber 809 verunfallte Patienten in die
sieben Unfallkrankenhäuser der AUVA.

"Nur durch die ständige Anpassung der Ausrüstung unserer
Hubschrauber an den letzten Stand der Technik können wir unseren
hohen qualitativen Standard, der jedem Vergleich mit europäischen
Luftrettungsorganisationen standhält, aufrecht erhalten", dankt
Reinhard Kraxner, Geschäftsführer der ÖAMTC-Flugrettung, der AUVA für
die beiden Monitoringgeräte, die er gemeinsam mit seinem
Geschäftsführungskollegen Alexander Wolff von Direktor Pelinka
entgegennahm. Die gebotene Topqualität der Flugrettung kostet viel
Geld. Die Finanzierung des Flugbetriebes alleine durch die
Verrechnung der Krankentransporte reicht bei weitem nicht aus.
Derzeit ist die sozial verträgliche Flugrettung nur durch großzügiges
Sponsoring möglich.

AUVA hat 4,4 Millionen Versicherte

Bei der AUVA sind rund 4,4 Mio. Personen gesetzlich gegen
Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten versichert. Finanziert werden
ihre Aufgaben als soziale Unfallversicherung überwiegend aus
Pflichtbeiträgen der Dienstgeber. Die AUVA betreibt die
Unfallkrankenhäuser in Graz, Kalwang, Klagenfurt, Linz, Salzburg und
in Wien das Lorenz Böhler Unfallkrankenhaus sowie das UKH-Meidling.
Im Vorjahr wurden in den sieben AUVA-Unfallkrankenhäusern und vier
Rehabkliniken 360.000 Patienten österreichweit versorgt. Als
Kernaufgabe sieht die AUVA neben der Unfallheilbehandlung und
Rehabilitation, jedoch auch die Prävention, weil sich damit das
Schadensgeschehen ursächlich beeinflussen lässt. Allein im Vorjahr
wurden dafür 56 Millionen Euro investiert.

Die ÖAMTC-Flugrettung fliegt jährlich über 16.000 Einsätze

Mit 22 Notarzthubschraubern gehört die ÖAMTC-Flugrettung zum
Rückgrat der notfallmedizinischen Versorgung in Österreich. Tagsüber
wird alle 20 Minuten ein Verletzter oder Erkrankter von einem Notarzt
eines Christophorus-Notarzthubschraubers versorgt. Ingesamt starten
die Hubschrauber im Jahr zu über 16.000 Einsätzen. Durchschnittlich
13 Minuten nach der Alarmierung ist der Notarzthubschrauber am
Notfallort, nach 45 Minuten ist der erstversorgte Patient im
geeigneten Krankenhaus. Mit diesen Werten liegt die ÖAMTC-Flugrettung
im europäischen Spitzenfeld.

Über 500 speziell ausgebildete Notärzte, Sanitäter des Roten Kreuz
und der Wiener Rettung, Flugretter der österreichischen Bergrettung
und 50 Flugkapitäne sorgen von 16 Stützpunkten aus für eine
flächendeckende notärztliche Versorgung aus der Luft. Seit dem Beginn
der Flugrettung in Österreich vor 23 Jahren flogen die gelben
Christophorus-Notarzthubschrauber bereits nahezu 170.000
Rettungsflüge.

Aviso an die Redaktionen:
Ein Foto zu dieser Aussendung wird ab dem Nachmittag unter
www.oeamtc.at/presse abrufbar sein.

(Schluss)

Rückfragehinweis:
ÖAMTC-Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: +43 (0) 1 711 99-1218
mailto:pressestelle@oeamtc.at
http://www.oeamtc.at

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