FPÖ: Terrordrohung darf nicht verharmlost werden

Wien (OTS) - In einer gemeinsamen Stellungnahme erklärten die freiheitlichen Landesparteiobleute heute ihr Befremden darüber, dass das Innenministerium die Tatsache, dass FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache in Diskussionen in einem Islamisten-Terrornetzwerk als mögliches Zielobjekt genannt wurde, für völlig harmlos erkläre. Dies erinnere in fataler Weise an die Bagatellisierung eines Rohrbombenfunds vor einem FPÖ-Büro in Vöcklabruck.

Die Landesparteiobleute forderten den Innenminister auf, nicht mit zweierlei Maß zu messen und geeignete Schutzmaßnahmen für den freiheitlichen Bundesparteiobmann und die Einrichtungen der FPÖ sicherzustellen. Weiters erinnerten sie daran, dass bereits vor über einer Woche in einer Tageszeitung von einer Liste heimischer Politiker die Rede war. Es sei daher mehr als seltsam, dass man sich erst spät dazu bequemt habe, HC Strache darüber zu informieren. Im übrigen sei es auch noch völlig unbekannt, welches Ausmaß das Islamisten-Netzwerk tatsächlich habe und wer nun möglicherweise innerhalb dieses Netzwerks auf Rache sinne. Wenn der Innenminister diese Bedrohung weiter verharmlose, handle er grob fahrlässig.

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