ÖAMTC: Am ersten Oktober startet die WinterFit-Aktion an allen Stützpunkten

Jetzt ist die richtige Zeit, um sein Fahrzeug auf die kalte Jahreszeit vorzubereiten

Wien (OTS) - Wien - "Wer schon früh genug an den Winter denkt, erlebt auch bei plötzlichem Schneefall oder Glätte keine bösen Überraschungen", sagt ÖAMTC-Techniker Thomas Stix. "Im Oktober sollte man bereits beginnen, sein Auto winterfit zu machen." Denn wer bei düsteren Lichtverhältnissen keine intakte Beleuchtung oder bei gefrierenden Straßen keine Winterreifen am Fahrzeug hat, geht ein hohes Sicherheitsrisiko ein. Darum bietet der ÖAMTC an allen Stützpunkten die so genannte WinterFit-Überprüfung an.

Die Techniker untersuchen alle sicherheitsrelevanten Baugruppen und checken die Wintertauglichkeit. Abschließend erhält man einen WinterFit-Pass, in dem gegebenenfalls all jene Punkte angegeben sind, die umgehend in Ordnung gebracht werden müssen. Der Clubexperte zeigt auf, wie man sich am besten auf den Winter vorbereitet:

Scheinwerfer: Gute Sichtbarkeit ist ein wesentlicher Sicherheitsaspekt im Winter. Eine Funktionskontrolle der Beleuchtung ist vor allem bei schlechten Sichtverhältnissen extrem wichtig. "Außerdem müssen die Leuchten richtig eingestellt und frei von Schmutz sein", erklärt Stix.

Winterreifen: Von Oktober bis Ostern rät der ÖAMTC zu Verwendung von Winterreifen. "Dabei ist unbedingt die 4x4x4-Regel zu beachten. Das heißt, dass man nur vier gleiche Reifen, die maximal vier Jahre in Gebrauch sind und vier Millimeter Mindestprofiltiefe aufweisen, verwenden soll", so der Clubtechniker.

Frostschutzmittel: Diese unbedingt zu Scheibenwischer- und Kühlflüssigkeit beimengen bzw. kontrollieren. Ab der Null-Grad-Grenze beginnen alle Flüssigkeiten im Auto, die auf Wasser basieren und keinen Frostschutz haben, zu gefrieren. "Kühler und Kühlschläuche können bei Vereisung sogar platzen. Darum sollte der Frostschutz je nach Region bis mindestens minus 25 Grad wirksam sein", sagt der ÖAMTC-Experte.

Schlösser und Dichtungen: Tür- und Kofferraumdichtungen sowie Türschlösser müssen mit entsprechenden Pflegemitteln wie Dichtungspflegeprodukte und Schlossöl behandelt werden, um ein Festfrieren zu vermeiden. "Der Zeitaufwand dafür ist minimal und abgesehen vom eigentlichen Sinn die Türen öffnen zu können, verlängert man so das Leben der Dichtungen", erklärt Stix. "Übrigens, den Türschlossenteiser nicht im Auto liegen lassen, sondern immer mitnehmen."

Winterausrüstung: Eiskratzer, Schneekette (in höheren Lagen), Besen, Handschuhe, Starthilfekabel, Mikrofasertuch (zum Abwischen der Scheibeninnenseite)und eventuell eine Klapp-Schaufel dürfen im Auto nicht fehlen. Auch eine warme Wolldecke für den Notfall ist empfehlenswert.

Batterie: Wenn es draußen kalt ist, wird die Autobatterie durch die niedrigeren Temperaturen stärker beansprucht. "Besonders Kurzstreckenfahrer können Probleme bekommen. Darum sollte man immer wieder längere Fahrten einplanen, um eine ausreichende Stromversorgung zu gewährleisten", sagt der ÖAMTC-Techniker. "Außerdem hilft es beim Starten, möglichst wenig Stromverbraucher einzuschalten, um die Batterie zu schonen."

Mehr Infos zu der WinterFit-Überprüfung auf www.oeamtc.at.

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