ÖSTERREICH: EU-Parlament pfändet Martins Zulagen

EU-Mandatar verliert mehr als 2.000 Euro im Monat

Wien (OTS) - Der EU-Abgeordnete Hans-Peter Martin muss jetzt auf Teile seiner Zulagen verzichten, berichtet die Tageszeitung ÖSTERREICH in ihrer Sonntags-Ausgabe. Ab Montag wird das EU-Parlament einige finanzielle Zuwendungen für den Abgeordneten einbehalten . Martin soll Sekretariatszulagen in der Höhe von 163.000 Euro regelwidrig verwendet haben.

Laut Generalsekretariat des EU-Parlaments verliert Hans-Peter Martin monatlich die Hälfte seiner Bürozulage von 3.946 Euro. Ebenfalls um 50 Prozent gekürzt wird der 279 Euro-Bonus für jeden Arbeitstag in Brüssel oder Straßburg. Bis zur nächsten EU-Wahl bringen die Bürokürzungen zwar nur 41.000 Euro ein. Aber eine Sprecherin erklärt:
"Wir wollen so viel wie möglich abziehen ohne Martins Arbeit zu behindern". Wird Martin Mitte 2009 nicht wiedergewählt, will das Parlament auf Gelder zugreifen, die mit dem Ende des Mandats anfallen. Für Martin wird die Causa ohnehin vor dem EU-Gerichtshof entschieden. Er rechnet in zwei Jahren mit einem Urteil.

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