Kärntner Gemeinden bei Telekommunikation führend

Technologischer Vorsprung sichert Wirtschaftsentwicklung und Arbeitsplätze

Klagenfurt (SP-KTN) - =

Beim Treffen der Staatssekretärin im
Bundeskanzleramt und Zuständigen der "Plattform digitales Österreich", Heidrun Silhavy, mit Kärntens Gemeindereferent LR Reinhart Rohr am Freitagabend, im Vorfeld der Verleihung des "e-biz government award" im Klagenfurter Lakeside Science & Technology Park, ging es auch um Fragen von e-government auf kommunaler Ebene. Rohr präsentierte dabei das österreichweit modernste Behördennetzwerk "CNC-Gemeinden (Corporate Network Carinthia) und betonte dabei die Wichtigkeit des Ausbaus der elektronischen Infrastruktur für die für die wirtschaftliche Standortqualität von Gemeinden.

Wie Rohr sagte, sei die moderne Telekommunikation zu einem unverzichtbaren Bestandteil in Wirtschaft, Verwaltung oder privatem Bereich geworden. So werde die Versorgung mit Hochleistungs-Datentägern immer mehr zu einem zentralen Standort-Argument. Durch die elektronische Vernetzung könnten Standortnachteile ausgeglichen und damit Firmen gehalten, neue angesiedelt und so wertvolle Arbeitsplätze und damit regionale Wertschöpfung erzielt werden. Gemeinsam mit anderen infrastrukturellen Maßnahmen wie Straßen, Wohnbau, soziale und medizinische Einrichtungen sowie funktionierende Mechanismen der Daseinsversorgung könne jene Lebensqualität erzielt werden, die Abwanderung verhindere und die Menschen in den Regionen halte, so Rohr und Silhavy.

Die öffentliche Verwaltung habe hier eine wichtige Funktion inne. Aus diesem Grund habe Kärnten mit dem österreichweit modernsten und mehrfach von der EU und zahlreichen Institutionen - unter anderem auch von der Universität Speyer - ausgezeichneten Behördennetzwerk CNC-Gemeinden schon vor Jahren Maßstäbe bei der schnellen und effizienten Kommunikation zwischen den Kommunen, den Bürgern und dem Amt der Kärntner Landesregierung gesetzt. Die Strukturen und Angebote seien laufend Verbesserungen unterworfen. So wurde dieses Jahr ein Gemeindeinformatikzentrum gegründet. Die Gesellschaft, kurz GIZ-K genannt, ist Servicepartner und Ansprechstelle und hilft den Gemeinden dabei, etwa durch ein gebündeltes Beschaffungswesen und Steuervorteilen die Kosten bei EDV und E-Government deutlich zu reduzieren, so Rohr.

Durch ständige Erweiterungen werde das CNC-Behördennetzwerk immer mehr zu einem Rund-um-Service für Gemeinden und Bürger, betonte Rohr. Hervorragend entwickelt habe sich dabei die von der Gemeindeabteilung eingerichtete Innovationsbörse mit zahlreichen "Best-Practice-Beispielen" zu unterschiedlichen Themenbereichen. Gemeinden seien damit in der Lage, eigene Projekte und Vorhaben mit anderen Gemeinden zu vergleichen, was dazu beitrage, Fehler zu vermeiden und so Kosten zu sparen.

Ein weiteres Vorzeigemodell im Rahmen von CNC ist das europaweit einzigartige und von der EU geförderte Telekommunikationsprojekt "Alise-kommunal". Es ermöglicht in vorerst zehn Kärntner Pilotgemeinden im ländlichen Raum den Bürgern den kostenlosen Internetzugang am Gemeindeamt samt Hilfe durch geschulte Bedienstete bei der Abwicklung von elektronischen Behördenwegen, so Rohr. (Schluss)

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