BZÖ-Warmuth: Ländlicher Raum darf nicht weiter ausgehöhlt werden

Schließung von Postämtern benachteiligt Landbevölkerung

Klagenfurt (OTS) - Mit Besorgnis reagiert BZÖ-LAbg. Wilma Warmuth auf die mit November wirksam werdenden Schließungen der Postämter von Deutsch-Griffen und Albeck. "Die Postämterschließungen sind ein weiterer Schritt in Richtung Aushöhlung des ländlichen Raumes. Damit wird die Chancenungerechtigkeit für die Bevölkerung in Landgemeinden noch weiter verstärkt", sagt Warmuth, die schon seit Jahren engagiert für den ländlichen Raum kämpft.

Die Landbevölkerung habe bereits jetzt viele Nachteile zu erdulden. Die schwierige Arbeitsplatzsituation und die langen Wegstrecken beim "Auspendeln" würden massive Probleme darstellen, mit denen Abwanderungsgemeinden zu kämpfen hätten. "Wenn jetzt auch immer mehr Postämter geschlossen werden, dann ist das eine gefährliche Entwicklung. Rationalisierungen dürfen nicht auf dem Rücken der Bevölkerung durchgeführt werden", so Warmuth. Die Landtagsabgeordnete plädiert an alle Entscheidungsträger, die maximale Versorgungsstruktur für den ländlichen Raum zu stärken, um so der zunehmenden Abwanderung in den Gemeinden entgegenzuwirken. Denn schließlich werde auch die Erholungsmöglichkeit in der Freizeitgestaltung für die Stadtbevölkerung durch den "Rückzug aufs Land" immer notwendiger.

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