"profil": Ioan Holender beschäftigte Ehefrau bei Asien-Tournee als Reiseleiterin

Angelika Holender erhielt "Pauschale vom KV-Mindestlohn" - Staatsoperndirektor: "Ausdrücklicher Wunsch des Veranstalters"

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, hat der scheidende Staatsoperndirektor Ioan Holender Erklärungsbedarf rund um die jüngst abgeschlossene Asien-Tournee seines Hauses. Nach "profil"-Recherchen war Ehefrau Angelika während des vierzehntägigen Gastspiels als Reiseleiterin des Staatsopern-Ensembles engagiert. Ioan Holender in einer "profil" übermittelten schriftlichen Stellungnahme: "Es ist nicht das erste Mal, dass eine auswärtige Hilfskraft dazu engagiert wurde. Die Bedingungen sind eine Pauschale vom Mindestlohn gemäß Kollektivvertrag für Angestellte der Bundestheater - 765 Euro brutto." Angelikas Aufenthalt und Flug habe der Veranstalter, das Künstlersekretariat Buchmann bezahlt, "der sich meine Frau ausdrücklich gewünscht hat".

Die Optik sei dennoch verheerend, so das Magazin. Einerseits habe Angelika Holender aus ihrer Tätigkeit vor Ort Anspruch auf eine Gage, andererseits sei das Künstlersekretariat Buchmann enger Geschäftspartner der Wiener Staatsoper.

"Seit 16 Jahren führe ich dieses Haus und noch nie hat es auch nur den Schatten dessen, was Nepotismus zu nennen ist, gegeben", wehrt sich der Staatsoperndirektor.

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