SJ Wien: Austria Tabak wieder verstaatlichen!

Bundesregierung soll Folgen der fehlgeschlagenen Privatisierungspolitik durch Reverstaatlichung korrigieren

Wien (OTS) - Die Sozialistische Jugend (SJ) Wien fordert
anlässlich der heute bekannt gegebenen Schließung des Austria Tabak Standortes Linz die Reverstaatlichung des Unternehmens. Sandra Breiteneder, Vorsitzende der SJ Wien, dazu: "Die Privatisierungspolitik der schwarz-blau-orangen Regierung Schüssel fordert neue Opfer. Die österreichische Bundesregierung, vor allem die SPÖ, trägt jetzt die Verantwortung, die Arbeitsplätze zu erhalten. Die SJ Wien fordert die Übernahme des Werkes in Staatsbesitz und die Rettung der Arbeitsplätze!"

Austria Tabak wurde 2001 von der britischen Gallaher-Gruppe gekauft. Mit nur drei Jahresdividenden hat Gallaher den Kaufpreis von zehn Milliarden Schilling zurück verdient. Gallaher wurde allerdings selbst Ende des Jahres 2006 von Japan Tobacco International (JTI) übernommen. Ein gewinnträchtiger Standort wird jetzt geschlossen.

"Mit der Schließung des Linzer Standortes zeigt sich wie schon so oft, dass Privatisierungen Arbeitsplätze zerstören. Durch die unverantwortliche Privatisierungspolitik der letzten Jahre stehen ab 2009 300 Menschen auf der Straße. Die SJ Wien erklärt sich solidarisch mit den Betroffenen und der gesamten Belegschaft der Austria Tabak", so Breiteneder abschließend.

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