BM Hahn: Gemeinsam die besten Forschungsergebnisse erzielen

Ausbau einer regionalen Forschungsinfrastruktur für die Spitzenforschung

Wien (OTS) - Auf Initiative von Bundesminister Dr. Johannes Hahn trafen sich im Vorfeld des heutigen Rates für Wettbewerbsfähigkeit in Brüssel die Minister von Slowenien, der Slowakei, Bulgarien, Rumänien, der tschechischen Republik, Polen, Ungarn und Österreich, um über die strategisch wichtigsten Themen im Forschungsbereich zu sprechen. "Gleichgesinnte Partner zu finden ist gerade im Forschungsbereich sehr wichtig, wir wollen die Interessen unserer Nachbarn kennen und in großen Fragen an einem Strang ziehen. So können wir am meisten für unsere Länder erreichen", so Bundesminister Hahn am Rande des Treffens. Diese strategische Partnerschaft wurde von Minister Hahn vor einigen Monaten in Salzburg initiiert.

Die Forschungsministerinnen und -minister berieten beim darauf folgenden Ministerrat auch über die Zukunft der Joint Technology Initiatives, die eine neue Art der Forschungsförderung darstellen. Es werden dabei unter Federführung der Industrie im Rahmen von Private Public Partnerships besonders zukunftsträchtige und industrienahe Forschungszweige gefördert. Die Initiativen befassen sich mit Themen aus dem Pharmabereich, dem Bereich Nanotechnologie, mit der Forschung zur Verbesserung von umweltschonenderem Flugverkehr und mit der Forschung an eingebetteten Computerteilen wie sie zum Beispiel in Autos vorkommen. Es wird in allen Bereichen eine Beteiligung Österreichs geben, besonders beim Thema der "embedded systems", also der kleinen Computerteilen, zeigt die österreichische Industrie hohes Interesse.

Die Europäische Kommission berichtete bei dem Treffen über die Fortschritte bei den Verhandlungen zur Finanzierung des Europäischen Technologieinstituts. Es wird einen neuen Ansatz zur Finanzierung geben, der allerdings noch nicht unter den Ministerinnen und Ministern diskutiert wurde. Klar ist jedoch jetzt schon, dass binnen eines Jahres ab Verabschiedung des Verordnungstextes der Sitz des Instituts bestimmt werden muss. "Österreich bringt mit Wien exzellente Voraussetzungen für den Sitz dieses Instituts mit - es hat die nötige Infrastruktur und liegt im Herzen Europas.", so Minister Hahn weiter. In Wien arbeitet man bereits an der Aufarbeitung von Unterlagen, die dann der Kommission zur Verfügung gestellt werden. Die Entscheidung über den Sitz des EIT wird dann mit Einstimmigkeit vom Europäischen Rat getroffen.

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