Comet-Förderungsprogramm: Kranzl - Mit exzellenten Kompetenzzentren Forschungsstandort forcieren

Antragsqualität war "oberstes Kriterium" für objektive Expertenentscheidung

Wien (SK) - Mit den heute von einer international besetzten Expertenjury ausgewählten Kompetenzzentren, die mit dem Förderungsprogramm Comet unterstützt werden, werde der "Forschungsstandort Österreich weiter forciert", so Staatssekretärin Christa Kranzl Freitagmittag anlässlich der Präsentation der Ergebnisse der "Comet"-Ausschreibung. Ingesamt würde in der ersten Comet-Ausschreibungsrunde mit rund 130 Millionen Euro an Bundesmitteln gefördert, so Kranzl, die unterstrich, dass drei K2-Zentren sowie acht K1-Zentren gefördert würden - drei Konsortien, die den K2-Zuschlag nicht erhalten haben, würden aufgrund der hohen Qualität zur Antragstellung für ein K1-Zentrum eingeladen. Die Qualität der eingereichten Anträge sei bei der Juryentscheidung "oberstes Kriterium" gewesen. Zudem habe man, um eine objektive Entscheidung zu gewährleisten, ein zweistufiges Verfahren gewählt, renommierte nationale und internationale Experten beigezogen, die auf Basis von mehr als 100 internationalen Gutachten und Hearings die Förderentscheidung getroffen haben, so Kranzl. ****

Mit dem Förderungsprogramm "Comet" (Competence Centers for Excellent Technologies), das von 2006-2017 läuft, würden im ersten Call gemeinsam von BMVIT und BMWA "exzellente Zentren für Spitzenforschung unter Hereinnahme internationaler Partner forciert", so Kranzl, die betonte, dass dies ein "wesentliches Signal für die österreichische Forschungslandschaft" sei. Folgende Kompetenzzentren würden, so die Staatssekretärin, als Ergebnis eines zehnmonatigen Wettbewerbsverfahrens zur Förderung vorgeschlagen:

K2-Zentren (Spitzenforschungsstätten, die über exzellente und weltweite Forschungskompetenz verfügen):

+ ACCM (Austrian Center of Competence of Mechatronics, Oberösterreich)
+ K2-Mobility (K2-Mobility SVT sustainable vehicle technologies, Steiermark) sowie
+ MPPE (Integrated Research in Materials, Processing and Product Engineering, Steiermark).

Einladung zur Antragstellung für ein K1-Zentrum:

+ CEST (Centre of Excellence in Electrochemical Surface
Technology and Materials, Niederösterreich)
+ ICT (Competence Center for Information and Communication Technologies, Wien) sowie
+ ONCOTYROL (Center for Personalized Cancer Medicine, Tirol).

K1-Zentren (vergleichbar mit den bisherigen Kompetenzzentren der auslaufenden Programmlinien K-plus, K-ind und K-net):

+ ABC&RENET (Bioenergy 2020+, Steiermark)
+ CCPE (Competence Center for Pharmaceutical Engineering, Steiermark) + CTR (CTR Carinthian Tech Research AG - Competence Centre for Advanced Sensor Technologies, Kärnten)
+ Evolaris (evolaris next level, Steiermark)
+ K1-MET (Competence Center for excellent Technologies in
Advanced Metallurgical and Environmental Process Development, Oberösterreich)
+ KNOW (Know-Center Graz - Kompetenzzentrum für wissensbasierte Anwendungen und Systeme GmbH, Steiermark)
+ SCCH (Software Competence Center Hagenberg, Oberösterreich) sowie + Wood Comet (Kompetenzzentrum für Holzverbundwerkstoffe und Holzchemie, Oberösterreich).

Anlässlich der Präsentation der Resultate des objektiven Ausschreibungsverfahren betonte Kranzl, dass hier ein "wesentlicher Schritt gesetzt wird, der klar die Kompetenz der Bewerberkonsortien unterstreicht". Auch die Qualität der eingereichten Projekte sei eine sehr gute gewesen, ergänzte Kranzl mit Blick darauf, dass 2008/2009 eine zweite Ausschreibungsrunde startet, wo rund 120 Millionen Euro an Fördermitteln zur Verfügung stehen werden.

Seit 1998 - dem Start der Erfolgsgeschichte der Kompetenzzentren -seien bis dato 45 Zentren mit rund 1.500 ForscherInnen entstanden, erläuterte Kranzl. Bei den K2-Zentren würden 55 Prozent der Kosten mit öffentlichen Geldern gefördert, die Hälfte der Bundesförderungsmittel werde von den jeweiligen Bundesländern zugeschossen. Die K1-Zentren hingegen würden mit maximal 1,5 Millionen Euro pro Jahr gefördert, die Laufzeit betrage hier sieben Jahre, explizierte Kranz Details des Förderungsprogramms, das dazu beitrage, wesentliche Impulse bezüglich technologischer Exzellenz und Kompetenz zu setzen. Die Staatssekretärin zeigte sich auch darüber erfreut, dass mittels der so genannten K-Projekte in der Hauptsache kleinere Institutionen gefördert werden. Hier gebe es maximal 0,45 Millionen Euro an Bundesfördermitteln und eine Laufzeit zwischen drei und fünf Jahren.

Im Sinne des Wirtschafts- und Beschäftigungsstandortes Österreich wünschte die Staatssekretärin den ausgewählten Kompetenzzentren "viel Erfolg", schließlich "kommt es auf den Erfolg ihrer Tätigkeit an, wie sich Österreich international positionieren kann". (Schluss) mb

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