Fleckl: Von der Ausnahme zum Alltagsdelikt - enorme Schäden für heimische Betriebe durch Metalldiebstähle

Wien (SK) - Zahlreiche Buntmetalldiebstähle belasten seit Monaten unter anderem die Steiermark. Grund genug für die Liezener Nationalratsabgeordnete Anita Fleckl (SPÖ), beim Bundesministerium für Inneres in der ersten Nationalratssitzung nach der Sommerpause eine Anfrage einzubringen. "Was sich vor wenigen Jahren noch als Ausnahmedelikt darstellte, ist heute Alltagskriminalität. Vor allem die Bundesländer der Osthälfte Österreichs, wie es die Steiermark eines ist, sind vermehrt davon betroffen. "Daneben zu stehen und zuzusehen, wie etwa Kupfer von den Baustellen, Baufirmen, Schrotthändlern oder sogar von Bahnleitungen 'abgezwackt' werden, ist zu wenig. Die enormen Schäden müssen mehr hervorrufen als 'ein paar Tipps gegen Diebstahl', bringt die Sozialdemokratin die Problematik auf den Punkt. ****

Nicht nur organisierte Gruppen sondern auch Einzelpersonen bereichern sich am Bundmetalldiebstahl. "Heute werden für ein Kilo Altkupfer bis zu sieben Euro gezahlt, für eine Tonne Aluminium 2006 bis 2.300 Euro und einen absoluten Spitzenwert erreichte Kupfer im Mai 2007 mit 6.800 Euro/Tonne Kupfer", verdeutlicht Fleckl den Marktwert der Metalle.

"Es stellt sich die Frage, was die eigens eingerichtete Arbeitsgruppe im Bundeskriminalamt aktiv plant, um die Anzahl an Metalldiebstählen wirksam zu senken. Hier handelt es sich um gefinkelte Kriminelle, wo es ausgefeilter Strategien gegen organisiertes Verbrechen bedarf", ist die steirische Nationalrätin überzeugt und sieht mit einer entsprechenden Erwartungshaltung der Beantwortung aus dem Innenministerium Ende November entgegen. (Schluss) gd/mp

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