ARBÖ: Mineralölfirmen nehmen Verteuerung von Biobenzin vorweg

Rekordhoch des Dieselpreises in Österreich - Im Durchschnitt 1,099 Euro pro Liter

Wien (OTS) - Obwohl seit einer Woche die Preise für Eurosuper am Sportmarkt in Rotterdam ständig gesunken sind, stiegen in Österreich die Zapfsäulenpreise für Eurosuper um einen Cent. Allein von gestern auf heute wurde Eurosuper im Schnitt um 0,5 Cent teurer. "Die Mineralölfirmen nehmen die geplante Verteuerung durch die Beimischung von Ethanol zu Benzin offensichtlich vorweg", kritisiert der ARBÖ.

Wie berichtet wird ab Montag in ganz Österreich zum Eurosuper, Ethanol, zugemischt. Die Mineralölfirmen hatten angekündigt, die Zapfsäulenpreise nicht sofort automatisch zu erhöhen, obwohl die anfallenden Mehrkosten von zwei bis drei Cent pro Liter nicht durch die Absenkung der Mineralölsteuer von 0,5 Cent kompensiert werden kann. Nun gehen die Anbieter offenbar einen anderen Weg und erhöhen die Zapfsäulenpreise schon mit heutigen Tag.

Am Spotmarkt in Rotterdam ist der Preise für fertigen Eurosuper seit vergangenen Montag von 722 auf 715 gesunken. Also um minus ein Prozent. Gleichzeitig stieg der Preis von Eurosuper an den heimischen Zapfsäulen von 1,171 auf 1,179 Euro. Also um plus 0,7 Prozent.

Diesel machte am Freitag ebenfalls einen kräftigen Sprung nach oben und markierte in Österreich einen neuen Rekord. Seit gestern stiegen die Preise im Schnitt von 1,085 auf 1,099 Euro um 1,3 Prozent, so der ARBÖ. Am Spotmarkt in Rotterdam sind die Preise für fertigen Diesel während der Woche gesunken, von 747,75 auf 731,25 Dollar, bevor sie erst gestern Donnerstag erstmals wieder anzogen.

"Die jüngsten Preiserhöhungen bei Eurosuper und Diesel sind absolut ungerechtfertigt und können auf keinen Fall mit der Entwicklung des Spotmarktes begründet werden", so der ARBÖ.

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