DVB-T Finale in den Landeshauptstädten Ostösterreichs am 22. Oktober

Wien (OTS) -

  • In Wien, großen Teilen Niederösterreichs und des Nordburgenlands weist ab 1. Oktober das blaue DVB-T Laufband auf die Umstellung hin
  • In Tirol werden weitere Gebiete ebenfalls am 22. Oktober 2007 umgestellt

Am 22. Oktober 2007 ist es so weit: Die Sendeanlagen Himmelhof, Kahlenberg, Neuwaldegg und Jauerling für Wien bzw. Niederösterreich, sowie der Sender Heuberg im Burgenland werden endgültig auf digitale Übertragung umgerüstet. In Tirol werden weitere Gebiete ebenfalls ab dem 22. Oktober ausschließlich digital versorgt. In und rund um Wien, in St. Pölten, dem Weinviertel, der Region um den Jauerling können ORF 1, ORF 2 und ATV über Antenne dann ausschließlich digital empfangen werden. Dies trifft auch auf Eisenstadt und Mattersburg samt Umgebung zu. Alle "Antennenhaushalte", die diese Umstellung betrifft, erkennen den Umrüstbedarf am DVB-T Laufband, das ab 1. Oktober auf ORF 1, ORF 2 und ATV übertragen wird. Zuseher, die ORF 1, ORF 2 und ATV von einem dieser Sender über Antenne empfangen, müssen ihre TV-Empfangsgeräte bis zum 22. Oktober auf DVB-T um- bzw. aufrüsten. Darunter fallen auch jene TV-Zuseher, die über Analog-SAT fernsehen, da auch sie die Antenne zum Empfang der österreichischen Programme nutzen. "Die Umstellung des Antennenfernsehens auf DVB-T schreitet in Österreich zügig voran. Nach der Umrüstung von bereits sechs Landeshauptstädten und Umgebung, folgen nun die östlichen Bundesländer", sagt Michael Wagenhofer, Geschäftsführer der Digitales Fernsehen Förder GmbH. "Damit sind dann bereits vier von fünf Österreichern mit dem digitalen Antennenfernsehen versorgt." In Tirol wird die Umstellung in weiteren Gebieten fortgesetzt Auch in Tirol geht die Umstellung des Antennenfernsehens auf DVB-T weiter: Die Sendeanlagen Kitzbüheler Horn, Zugspitze und Gries am Sellrain werden ab dem 22. Oktober ausschließlich digital übertragen. Dann heißt es für die Gebiete Raum Kitzbühel, Brixental, Ehrwalder Becken, Gries, Praxmer und Juifenau ebenfalls: umstellen auf DVB-T! Der Sender Patscherkofel wurde bereits am 7. Mai 2007 endgültig auf DVB-T umgestellt und versorgt seither größere Gebiet als vor der Umstellung. Die Kleinsendeanlagen Pettnau, Sellrain und Stubaital sind daher nicht mehr für die Versorgung notwendig und werden aufgelassen. Die Zuseher, die von diesen Anlagen empfangen, sehen ebenfalls ab 1. Oktober das DVB-T Laufband und können jederzeit - auch vor dem 22. Oktober 2007 - auf DVB-T umrüsten. Wenn sie ihre Antenne auf den Patscherkofel ausrichten, empfangen sie ORF1, ORF2 und ATV ab sofort digital. Förderung über EUR 30 ist direkt im Handel erhältlich Beim Kauf von DVB-T Endgeräten mit farbigem DVB-T Prüfzeichen, erhalten Konsumenten in ganz Österreich direkt im registrierten Handel EUR 30,- vom Kaufpreis abgezogen. Über die Österreichische Rundfunksender GmbH & Co KG (ORS) Die Österreichische Rundfunksender GmbH & Co KG (ORS) zeichnet für Aufbau und Betrieb der technischen Infrastruktur für DVB-T in Österreich verantwortlich. Das Unternehmen entstand Anfang 2005 aus der Sendetechnik des ORF und steht zu 60% im Eigentum des ORF und zu 40% im Eigentum der zur Raiffeisen-Gruppe zählenden Medicur Sendeanlagen GmbH. Als Österreichs führendes Serviceunternehmen für analoge und digitale Rundfunkübertragung betreibt die ORS für ihre Kunden ein weitläufiges Sendernetz an knapp 500 Standorten. Weiters ist die ORS als technisches Dienstleistungsunternehmen im Bereich digitales Satellitenfernsehen tätig. Zu den Kunden der ORS zählen führende Unternehmen aus den Bereichen Fernsehen (z.B. ORF, ATV, goTV), Hörfunk (z.B. Ö1, Ö2, Ö3, Kronehit Radio), Mobilfunk (z.B. mobilkom austria, ONE, tele.ring) oder Energie (z.B. EVN). Über die Digitales Fernsehen Förder GmbH (DFFG) Die Digitales Fernsehen Förder GmbH (DFFG) ist eine 100%-Tochter der ORS (Österreichische Rundfunksender GmbH & Co KG). Primärer Geschäftszweck der DFFG ist die Förderung der Einführung von digitalem Antennenfernsehen (DVB-T) in Österreich. Die Gründung der DFFG und deren Beauftragung mit der Fördergeld-Abwicklung einschließlich der diesbezüglichen Kommunikation und der Endgerätezertifizierung erfolgte insbesondere aus Gründen der finanziellen Transparenz. Durch die gesellschaftsrechtliche Trennung zwischen dem Plattformbetreiber ORS und der DFFG ist sichergestellt, dass sämtliche Kosten und Erträge eindeutig dem bei der Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH (RTR-GmbH) eingebrachten DVB-T Förderprojekt zugeordnet werden können. Die DFFG strebt ein ausgeglichenes Ergebnis an und ist damit nicht auf Gewinn ausgerichtet. Die Finanzierung der DFFG erfolgt aus Mitteln der ORS, des Digitalisierungsfonds der RTR-GmbH und aus Mitteln weiterer Projektpartner (ORF, ATV, Industrie). Rückfragehinweis:

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