Kickl: Herbstlohnrunde: Mehr Gerechtigkeit für Arbeitnehmer!

Gute Konjunktur darf nicht nur Unternehmen und der öffentlichen Hand zugutekommen

Wien (OTS) - "Ein wesentliches Ergebnis der aktuellen Herbstlohnrunde muss sein, einen Beitrag dafür zu leisten, dass die Kluft zwischen Arm und Reich endlich kleiner anstatt noch weiter vergrößert wird", erklärte heute FPÖ-Arbeitnehmersprecher NAbg. Herbert Kickl zum Start der Verhandlungen. Den Sozialpartnern müsse bewusst sein, dass die immer geringeren Löhne verbunden mit immer höheren Lebenshaltungskosten und dem damit verbundenen Kaufkraftverlust die österreichischen Arbeitnehmer massiv belasten würden. Erst zu Wochenmitte habe das WIFO bekanntgegeben, dass die Entwicklung des Nettoreallohns rückläufig sei und mittlerweile sogar schon unter dem Wert von 1992 liege. Dafür würden die Österreicher mit 45 Stunden im Schnitt pro Woche mehr als jemals zuvor arbeiten. Es gehe jetzt darum, die Gunst der Stunde zu nutzen und den Arbeitnehmern Gerechtigkeit auf dem Lohnzettel widerfahren zu lassen und sie mit substantiellen Beträgen am Gewinn einer derzeit guten Konjunktur zu beteiligen, forderte Kickl. Gutes Geld für gute Arbeit müsse eine Selbstverständlichkeit sein. Beide Seiten, sowohl unter Unternehmen als auch Arbeitnehmer, würden letztendlich davon profitieren.

Wenn Unternehmen steigende Gewinne einfahren, wenn die öffentliche Hand von Steuermehreinnahmen profitieren würde, so dürften die Arbeitnehmer nicht mehr länger alleine im Regen stehen gelassen werden. Die SPÖ-ÖVP-Arbeitslosenregierung habe es bisher verabsäumt, Schritte in diese Richtung zu setzen und vertröste die Arbeitnehmer laufend mit einem "Steuersenkungs-Phantom". Kickl abschließend: "Wenn Unternehmen wie die OMV oder Voestalpine Jahresüberschüsse von 1,658 Mrd. bzw. 764 Mio. Euro einfahren, muss man sich schon fragen, warum dafür die Armut unter der arbeitenden Bevölkerung immer mehr zunimmt."

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