Fachtagung: Frühinterventionsansätze in der Suchtprävention

Gesundheitsstadträtin Wehsely eröffnete Fachtagung

Wien (OTS) - Das Institut für Suchtprävention der Sucht- und Drogenkoordination Wien veranstaltet heute eine Fachtagung zum Thema Frühintervention in der Suchtprävention. ExpertInnen aus dem deutschsprachigen Raum stellen Theorie und Praxisprojekte im Institut für Suchtprävention vor. Bei der Eröffnung erklärte Gesundheits- und Sozialstadträtin Sonja Wehsely: "In Wien achten wir darauf, in der Suchtprävention möglichst früh anzusetzen." Frühintervention richtet sich an Personen, die bereits ein deutliches Risikoverhalten, etwa exzessives Trinken, zeigen, ohne nach diagnostischen Kriterien eine Abhängigkeit aufzuweisen. Dabei geht es auch um Personen mit erhöhtem Abhängigkeitsrisiko, z. B. Kinder aus suchtbelasteten Familien. Gefährdete Personen sollen bezüglich des eigenen Konsumverhaltens sensibilisiert werden und lernen, ihren Konsum zu reduzieren, zu kontrollieren bzw. einzustellen. Letztlich geht es darum, die Abhängigkeit gar nicht erst entstehen zu lassen. Mögliche Anwendungsorte sind Schulen, Jugendeinrichtungen, Arbeitsplätze oder auch Ordinationen.****

Im ersten Teil der Tagung stellen der Wiener Drogenkoordinator Michael Dressel, der Wiener Drogenbeauftragte Alexander David und Artur Schroers, Leiter des Instituts für Suchtprävention, die Wiener Suchtprävention dar. In der Folge stellen renommierte ExpertInnen aus dem deutschsprachigen Raum Theorie und Praxisprojekte vor. Die Tagung ist die erste große Veranstaltung in den neuen Räumen des Instituts für Suchtprävention der Sucht- und Drogenkoordination Wien.

Das Institut für Suchtprävention ist die Landesfachstelle für Suchtprävention in Wien und das Kompetenzzentrum für suchtpräventive Aktivitäten. Zu den Hauptaufgaben zählen strategische Planung, Koordination und Qualitätssicherung, Fortbildungen zur Suchtprävention, Veröffentlichen von Informationsmaterialien, die Sensibilisierung der Allgemeinheit für Suchtvorbeugung als gesamtgesellschaftliche Aufgabe sowie die Durchführung von Modellprojekten. Die Aktivitäten des Instituts für Suchtprävention basieren auf dem Wiener Drogenkonzept. (Schluss) gk/me

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