FP-Jung: Trauriger Spitzenplatz beim Glücksspiel

Wien verzögert schärferes Glücksspielgesetz

Wien, 28.09.2007 (fpd) - Österreich nimmt im Europaranking als Spielernation den traurigen dritten Platz ein. Bedauerlicherweise halten die zahllosen Privatkonkurse und familiären Katastrophen -verursacht durch spielsüchtige Zocker - die in Wien regierende SPÖ nicht davon ab, in erster Linie an ihre eigenen Einnahmen zu denken. Anstatt der oberösterreichischen Initiative - Verbot des kleinen Glücksspiels - zu folgen, denkt man in Wien offensichtlich nur an eine Erhöhung der Einnahmen, kritisiert FPÖ-Wien Landtagsabgeordneter Mag. Wolfgang Jung.

Nach langem Drängen der Freiheitlichen, hat Bürgermeister Häupl dann vor mehr als einem Jahr persönlich ein Überdenken des Glücksspiels bis zum Totalverbot zugesagt. Jetzt läuft allerdings alles nur auf eine höhere Besteuerung hinaus. Die tragischen Einzelschicksale der Betroffenen interessieren ihn offenbar nicht, so Jung, der weiter meint, dass man seltsamerweise auch erst jetzt bemerkt, dass bei der Novomatic - einem der Hauptbetreiber des Automatenglücksspiels - ein dringender Verdacht auf Verstöße gegen das bestehende Recht bei einigen Spielen vorliegt.
Die Freiheitlichen weisen schon seit langem auf diesen Missstand hin. Weiters bleibt auch die Frage offen, warum gerade solche Gesellschaften die "prominentesten" Plätze im Prater erhalten, schließt der Mandatar. (Schluss) paw

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