Glaser: Menschenhandel und Schlepperei wirksam bekämpfen

Bessere Lebensbedingungen in den Herkunftsländern senken Migrationsdruck

Wien (ÖVP-PK) - "Die Bedingungen für eine intensivere Bekämpfung des internationalen Menschenhandels werden mit dem gestrigen Beschluss des Nationalrats über ein internationales Abkommen gegen Schlepperei weiter verbessert." Davon zeigte sich Abg. Franz Glaser, ÖVP-Sprecher für Entwicklungszusammenarbeit, auch heute, Freitag, überzeugt. Das beschlossene Zusatzprotokoll zu einem entsprechenden UN-Abkommen sieht vor, dass Geschleppte nicht strafrechtlich verantwortlich gemacht werden können und dass ihre Gefährdung als zusätzlich erschwerender Tatbestand definiert wird. ****

Vom Menschenhandel sind vor allem Frauen und Kinder betroffen, denen oft schwere Qualen zugefügt werden. "Diese Form der internationalen Kriminalität steht mit der wirtschaftlichen Situation in den Herkunftsländern in engem Zusammenhang. Es muss daher das Ziel sein, die Lebensbedingungen in den Herkunftsländern zu verbessern und sichere Lebensperspektiven zu eröffnen", sagte Glaser.

Für das Zusatzprotokoll gegen die Schlepperei von Migranten auf dem Land-, See- und Luftweg haben sich besonders Italien und Österreich engagiert. "Das hängt damit zusammen, dass beide Staaten vom Schlepperunwesen sehr betroffen sind. Der Großteil der illegalen Einwanderer nach Österreich kommt nicht über die Ostgrenzen zu uns, sondern über die italienische Grenze", schloss Glaser.
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