Tarife für 2008 größtenteils auf niedrigem Niveau gehalten

VERPACKUNGSLIZENZIERUNG IN ÖSTERREICH WEITERHIN UM BIS ZU 50 % GÜNSTIGER ALS IN DEUTSCHLAND

Wien (OTS) - Das ARA System wird seiner Rolle als Preisführer
unter den Verpackungssammlungssystemen erneut gerecht: Trotz steigender Kosten ist es gelungen, für das Jahr 2008 14 der insgesamt 16 Packstofftarife für ein weiteres Jahr stabil zu halten. Einzig der Tarif für Materialverbunde musste auf 0,67 EUR/kg angehoben werden. Dkfm. Christian Stiglitz, Vorstandsvorsitzender der ARA AG, dazu: "In den vergangenen Jahren brachten Innovationen und Optimierungen deutliche und kontinuierliche Tarifsenkungen. Diese Entwicklung lässt sich aber nicht ständig fortsetzen. Die großen Einsparungspotenziale sind ausgeschöpft und die dauernd steigenden Kosten können mit den nun noch zu erzielenden Einsparungen nicht mehr kompensiert werden. Das haben wir bereits im Herbst 2005 vorausgesehen und schon damals Erhöhungen für 2008 prognostiziert. Umso mehr freuen wir uns, dass wir diese Preissteigerungen durch die höheren Altstofferlöse größtenteils verhindern konnten. Entgegengekommen sind uns dabei auch die gestiegenen Rohstoffpreise, die eine verstärkte Nachfrage nach Sekundärrohstoffen bewirken, was zu höheren Einnahmen aus der Verwertung führt. Im Bereich Holz ist die Entwicklung so positiv, dass wir diesen Tarif auf 0,02 EUR/kg senken können."

Die wichtigsten Tarife auf einen Blick: Transportverpackungen aus Papier liegen bei 0,042 EUR/kg, Verkaufsverpackungen aus Papier bei 0,105 EUR/kg, Einweg-Glasverpackungen bei 0,061 EUR/kg, kleine Kunststoffverpackungen bei 0,610 EUR/kg sowie Industrie/Gewerbe- & Große Kunststoffverpackungen (IGP) bei 0,120 EUR/kg.

Preisführerschaft gibt Non-Profit-Ansatz Recht

Dass die ARA auch 2008 ein außerordentlich konkurrenzfähiges Angebot bietet, ist sich Stiglitz sicher: "Unsere Tarife liegen auf einem Preisniveau, das die betroffene Wirtschaft in Deutschland neidisch werden lässt. Denn in unserem nördlichen Nachbarland müssen Lizenzpartner - trotz des viel beschworenen Konkurrenzkampfs unter den Sammel- und Verwertungssystemen - einen bis zu doppelt so hohen Preis für die Lizenzierung ihrer Verpackungen bezahlen."

"Das gibt unserer Positionierung, nämlich dem Non-Profit-Ansatz und dem gemeinsamen konsensorientierten Vorgehen mit Wirtschaft, Kommunen und Konsumenten, mehr als Recht. Und wir konnten bisher dem beginnenden europäischen Trend - im Systembereich auf Kosten der Konsumenten und korrekten Zahler Gewinne zu erzielen und abzuschöpfen - entgegenwirken. Die mit solchen Szenarien verbundenen massiven Wettbewerbsverzerrungen und andere negative Auswirkungen auf Kosten und Umwelt werden daher in Österreich verhindert. Durch die konsequente Fortsetzung dieses Konzepts kann die österreichische Wirtschaft auch in Zukunft von ihrem eigenen flächendeckend hervorragend funktionierenden, fairen und kostengünstigen ARA System für Verpackungsrecycling profitieren", so Stiglitz abschließend.

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Christian Mayer
Altstoff Recycling Austria AG
Leiter der Kommunikation
Tel.: 01/599 97-301
E-Mail: mayer@ara.at

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