50 Jahre AUA - viel Lob für die österreichischen Fluggesellschaft

Hofer unterstreicht Notwendigkeit einer Flottenharmonisierung und bekennt sich zu österreichischer Mehrheit am Unternehmen

Wien (OTS) - Im Zusammenhang mit dem 50-jährigem Jubiläum der AUA, am 30. September 1957 wird die Gründungsurkunde der AUA unterzeichnet, betont der freiheitliche Luftfahrtsprecher NAbg. Norbert Hofer die große Bedeutung der rot-weiß-roten Airline für Österreich.

Hofer: "Österreichs internationale Beziehungen sind in nicht unwesentlichem Maß von der langjährigen Tätigkeit der AUA gekennzeichnet. Ich plädiere dafür, dass die AUA weiterhin in österreichischer Hand bleibt, damit im Interesse Österreichs und auf Basis betriebswirtschaftlicher Erfordernisse eine eigenständige und starke heimische Luftfahrtgesellschaft die rot-weiß-rote Heckflosse in die Welt trägt. Der volkswirtschaftliche Beitrag für den Wirtschaftsstandort Österreich wäre bei einem mehrheitlichen Verkauf an internationale Interessenten keinesfalls gewährleistet. Den Mitarbeitern des Unternehmens ist jedenfalls zu gratulieren. Es ist nicht selbstverständlich, dass sich eine Luftfahrtgesellschaft trotz Kriegswirren im Nahen Osten, trotz Mehrkosten durch Terrorgefahren und trotz steigender Preise für fossile Treibstoffe und unschöner Praktiken der OMV erfolgreich am Markt behauptet. Das Schicksal der Swissair ist uns letztendlich noch in lebendiger Erinnerung."

Hofer betont, dass ein Unternehmen, das von der öffentlichen Hand beherrscht wird, sich auch regelmäßig einer Prüfung durch den Rechnungshof zu unterziehen hat:"Es ist bedauerlich, dass erst im Rahmen eines Rechtsstreites der ohnehin offensichtliche Einfluss der öffentlichen Hand nachgewiesen werden musste, damit der Rechnungshof prüfen konnte. Befürchtungen, das Prüfverfahren könnte das an der Börse notierte Unternehmen unter Druck bringen, haben sich nicht bestätigt. Nach Vorliegen des Rechnungshofberichts stiegen die Kurse erheblich, weil die Anleger davon ausgingen, dass die Empfehlungen von der Unternehmensführung umgesetzt werden. Auch ich bin davon überzeugt, dass die Empfehlungen des Rechnungshofes vor allem in Richtung einer kostensparenden Flottenharmonisierung rasch realisiert werden."

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