ÖSTERREICH: Herztod nach Behandlung mit Blutegeln

NÖ. Patientenanwalt erhebt schwere Vorwürfe gegen Medizinerin

Wien (OTS) - Eine schwerkranke Frau ist nach der Behandlung mit 32 Blutegeln im Spital Mistelbach an einem Herzinfarkt verstorben. Heute, Freitag, übergibt Patientenanwalt Dr. Gerald Bachinger dazu eine Sachverhaltsdarstellung an die Staatsanwaltschaft Korneuburg. Darin erhebt er massive Vorwürfe gegen die behandelnde Ärztin aus dem Marchfeld. Dies berichtet die Tageszeitung ÖSTERREICH in ihrer Freitagausgabe.

Während eines zweitägigen Aufenthaltes in der Ordination der Mediziner verschlechterte sich der Zustand der Patientin dramatisch. Doch als die Ärztin die 85-Jährige ins Spital bringen ließ, war es zu spät: "Das Krankenhaus Mistelbach hat eine ausgeblutete Patientin bekommen", sagt Anwalt Bachinger. Kurz nach der Einlieferung starb die Frau an einem Herzinfarkt - ausgelöst durch Anämie (Blutarmut); verursacht durch die 32 Blutegel.

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