GROSZ zu Mölzers rechtsextremer Verbrüderung: Das Maß ist voll!

Wien (OTS) - "Wir sind Einiges von dieser nunmehr verbliebenen FPÖ bereits gewohnt, aber das Maß ist jetzt voll. Es ist ein einzigartiger Skandal der Sonderklasse und erstmalig in der Geschichte der Zweiten Republik, dass eine österreichische Parlamentspartei mit klar rechtsextremen und neonazistischen Parteien wie der DVU und der NDP jetzt eine Kooperation eingehen will. Beide rechtsextreme Organisationen stehen in Deutschland seit langem unter Beobachtung des Verfassungsschutzes, ihre Mitglieder verherrlichen Adolf Hitler und verleugnen die Existenz von Gaskammern. Hier handelt es sich jetzt um keine - wie von SPÖ-Vorsitzenden Gusenbauer titulierten - Bubendummheiten, sondern um einen Tabubruch, der seinesgleichen sucht. Sofern es sich um einen Einzelgang eines mehr oder weniger senil anmutenden EU-Abgeordneten handelt, fordern wir Strache auf, klar und deutlich Stellung zu beziehen bzw. sich zu distanzieren und schlussendlich die FPÖ von diesem Herrn Mölzer zu befreien", kritisierte BZÖ-Generalsekretär Gerald Grosz die FPÖ scharf.

"Man stelle sich den Skandal und den Aufschrei nur vor, wenn die FPÖ unter der damaligen Führung von Jörg Haider, Susanne Riess-Passer oder Peter Westenthaler nur ein einziges Mal den Namen solcher Parteien überhaupt ausgesprochen hätte. Hier ist auch SP-Bundeskanzler Gusenbauer gefordert, endlich klar und deutlich Stellung zu beziehen. Immerhin handelt es sich bei dieser FPÖ des Herrn Mölzer und des Herrn Strache um einen Kooperationspartner der österreichischen Sozialdemokratie, was ja die handzahmen Reden der FPÖ gegenüber der SPÖ heute im Nationalrat einmal mehr bewiesen hat. Bis heute hat gerade die SPÖ zu Herrn Straches Wehrsportübungen und zu seiner Teilnahme an verbotenen Demonstrationen gemeinsam mit Neonazis geschwiegen. Jetzt ist es endlich an der Zeit, klare Worte der Distanzierung von dieser Partei zu finden, so Grosz abschließend.

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