Themessl: Altes Proporzsystem blüht wieder auf

SPÖ und ÖVP teilen sich Führungspositionen in öffentlichen Unternehmen wieder nach altbekanntem Muster auf

Wien (OTS) - Wie die Neubestellung der AWS-Geschäftsführung durch Bartenstein und Faymann zeige, sei die proporzmäßige Bestellung von Spitzenmanagern in öffentlichen Unternehmen wieder hoch im Kurs, stellte heute FPÖ-Wirtschaftsprecher Bernhard Themessl fest. Neben Peter Takacs habe man jetzt typischerweise mit Johann Moser die Geschäftsführung um die rote Facette erweitert. Ein Vorgang, der bereits bekannt sei und den rot-schwarzen Proporz offenlege. Es sei zudem fraglich, so der freiheitliche Wirtschaftsprecher, ob ein Unternehmen wie die Austria Wirtschaftsservice GmbH überhaupt zwei Geschäftsführer benötigt. Es sei zu bezweifeln, dass es sich hierbei tatsächlich um ein objektives Auswahlverfahren gehandelt habe.

Grundsätzlich regte Themessl an, dass sich die Geschäftsführung der AWS weniger mit sich selbst und den Interessen der Industrie auseinandersetzen sollte. Vielmehr sei es Gebot der Stunde, die Förderung des österreichischen Mittelstandes zu forcieren. Die kleinen und mittleren Unternehmen seien das Rückgrat und der Motor der österreichischen Wirtschaft und Unternehmen wie der AWS sollten auf deren Förderung das Hauptaugenmerk ihrer Tätigkeit legen.

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