Hlavac zum Islam: Probleme aufzeigen, Lösungen finden statt Ängste schüren

Wien (SK) - Beim Thema "Islam" geht es darum, "Probleme
aufzuzeigen und Lösungen zu suchen und nicht polarisieren und Ängste zu schüren", betonte die SPÖ-Integrationssprecherin Elisabeth Hlavac. Das Problem sei nicht der Islam an sich, sondern "Terror, Diktatur und die Vernachlässigung der Demokratie". Integrierte Menschen, die in Österreich eine zweite Heimat gefunden haben, sollen weiter gefördert werden. ****

Der Präsident der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich habe betont, dass sich die Gemeinschaft zum säkularen Staat Österreich. Dies sei wichtig, und "wir fordern das Bekenntnis zur Grundordnung und zu den Grundrechten des Staates ein", betonte Hlavac. Besonders gelte dies für die Frauenrechte, wo vieles aber "eher auf veraltete Traditionen aus einer Gesellschaft, die nicht die Entwicklung der Gleichbehandlung durchgemacht hat", zurückzuführen sei, so die SPÖ-Integrationssprecherin.

Es sei "eine kleine Gruppe, die einen extremen Islam vertritt" und diese Tendenzen dürfe man nicht herunterspielen. Darüber hinaus dürfe man aber nicht die große Zahl an Menschen vergessen, die einen sehr liberalen Zugang haben und in Österreich eine zweite Heimat gefunden haben. Diese voll integrierten Menschen müsse man weiterhin fördern, so Hlavac. Froh sei Hlavac über die Schaffung der Integrationsplattform. (Schluss) ar

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