Mölzer: Junge Freiheit - Nehme die Aufkündigung der Zusammenarbeit zur Kenntnis

Die Ausgrenzungsstrategien des Chefredakteurs der Berliner Wochenzeitung Junge Freiheit, Dieter Stein, dienen lediglich den Hütern der politischen Korrektheit

Wien (OTS) - Mehr als verwundert zeigte sich heute der
freiheitliche Europaabgeordnete und Herausgeber der Wochenzeitung "Zur Zeit", Andreas Mölzer, nachdem ihm die Auflösung der Zusammenarbeit mit der rechtskonservativen Wochenzeitung "Junge Freiheit" mitgeteilt wurde. Zum Anlaß hatte deren Chefredakteur Dieter Stein ein informelles Gespräch von Abgeordneten der Europaparlamentsfraktion "Identität, Tradition, Souveränität" (ITS) mit Vertretern deutscher Rechtsparteien genommen, das am vergangenen Dienstag in Straßburg stattgefunden hat.

"Es gibt keine Kooperation meiner Person mit der NPD, vielmehr hat die rechtsdemokratische Fraktion "Identität, Tradition, Souveränität" (ITS) im Europaparlament den Meinungsaustausch mit bundesdeutschen, patriotischen Gruppierungen gesucht. Wie jede Fraktion pflegt die ITS ihre Gespräche ohne Rücksprache mit diversen Zeitungsherausgebern und ohne deren Erlaubnis zu führen", erklärte der FPÖ-Europaparlamentarier Andreas Mölzer. Die ITS vertrete die Ansicht, daß das Gespräch sogar unter politischen Gegnern in der Demokratie unverzichtbar sei, betonte Mölzer.

"Meine politische Tätigkeit als EU-Parlamentarier und als mit Mitglied der ITS-Fraktion sehe ich klar getrennt von meinem Zivilberuf als Chefredakteur und Zeitungsherausgeber der Zur Zeit. Wenn aufgrund dieser von der ITS-Fraktion geführten Gespräche die zehnjährige Zusammenarbeit unserer beiden Blätter beendet wird, nehme ich dies zur Kenntnis", stellte Andreas Mölzer fest.

Im übrigen hielt Andreas Mölzer abermals fest, daß die gegenseitige Ausgrenzung der Ausgegrenzten nur den Interessen der politischen Gegner diente. "Wer sich derart heftig gegen eine Einigung der patriotischen Kräfte in Deutschland einsetzt, vertritt letztlich die Interessen der politisch-ideologischen Gegner. Während sich Zur Zeit seit mittlerweile zehn Jahren als heftig angegriffene, aber von Gegnern respektierte Wochenzeitung durchsetzen konnte, was sich in der staatlichen Presseförderung widerspiegelt, ist die Junge Freiheit regelmäßig in den Berichten deutscher Verfassungsschützer vertreten", erläuterte Mölzer.

"Die Zur Zeit wird auch in den kommenden zehn Jahren das rechtsintellektuelle Medium Österreichs sein. Herrn Stein kann ich am Ende des Weges nur viel Glück wünschen, daß ihm nicht die Leser weglaufen, wenn er sein Blatt letztlich zur "Jungen Feigheit" macht", schloß Mölzer.

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